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Drei Versteigerungen in 15 Jahren

Baar Am Samstag, 24. März, wird auch die Gemeindeverwaltung vor Ort sein. Sie stellt die sogenannte Gantbeamtung. Diese besteht aus dem Gemeindeschreiber, dem Vizegemeindeschreiber und dem Weibel. Zusammen mit dem Gantrufer Bruno Furrer werden diese die Versteigerung durchführen. Die freiwillige öffentliche Versteigerung ist im Obligationenrecht geregelt.

Der Baarer Gemeindeschreiber Walter Lipp hat einen Blick in die Vergangenheit geworfen und stellt fest: In den letzten 15 Jahren wurden in Baar drei Versteigerungen auf Bauernhöfen durchgeführt. Diese fanden statt, weil die Eigentümer in den Ruhestand traten. «Versteigerungen auf Landwirtschaftsbetrieben gehören zum Glück nicht zur Tagesordnung», sagt Lipp weiter. Hinter jeder Versteigerung stehe die Aufgabe einer Existenz oder der Beginn einer Umorganisation. «Für die Bauernfamilie ist die Versteigerung jeweils ein sehr trauriger und emotionsreicher Anlass. Von einem Tag auf den anderen kein Glockengeläute und keine Geräusche mehr im Stall», weiss der Baarer Gemeindeschreiber. Auch im aktuellen Fall in Allenwinden werden die Tiere und die Fahrhabe versteigert. (mua)

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