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Dreister Betrüger erschleicht sich 40'000 Franken Arbeitslosengeld im Kanton Zug

Ein Engländer heimste unrechtmässig 40'000 Franken Arbeitslosengeld im Kanton Zug ein. Jetzt drohen dem 58-Jährigen neben einer Verurteilung auch ein Landesverweis.
René Meier

Anfangs April erhielt die Zuger Polizei vom Betreibungsamt Zug den Auftrag, einem in Zug wohnhaften Mann eine Betreibung zuzustellen. Als dieser auch nach einer Woche nicht an seinem registrierten Wohnort kontaktiert werden konnte, forderte die Polizei den 58-Jährigen auf, sich unverzüglich beim Betreibungsamt zu melden und zugleich seine Meldeverhältnisse in Ordnung zu bringen.

Der Mann erschien dort wenige Tage später persönlich. Wie sich herausstellte, war der Engländer zu diesem Zeitpunkt nicht mehr an der angemeldeten Adresse in Zug wohnhaft.

Die weiteren polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Mann in Spanien angemeldet ist, jedoch mit seiner alten Anschrift seit Oktober 2018 Arbeitslosengelder in der Schweiz bezogen hatte. Aufgrund dessen wurde er festgenommen und von der Polizei befragt.

Der 58-Jährige war teilweise geständig und gab freiwillig seinen Aufenthaltsstatus in der Schweiz ab, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Mittwoch mitteilten.

Die im Kanton Zug mutmasslich unrechtmässig bezogenen Versicherungsleistungen belaufen sich auf rund 40'000 Franken. Der fehlbare Mann muss sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten. Neben einer Verurteilung droht ihm auch ein Landesverweis.

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