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Leserbrief

Durchgangsstation Steinhausen braucht keine Wohnstrukturen

«Planung nimmt erste Hürde», Ausgabe vom 30. August

An der letzten Zuger Kantonsratssitzung vom 29. September ist der Planungskredit für die Durchgangsstation Steinhausen in der Höhe von 1,78 Millionen Franken gegen den Willen der SVP-Fraktion gesprochen worden.

Die Durchgangsstation in Steinhausen ist 1991 für 2,5 Millionen Franken erstellt worden. Nach einer kurzen Nutzungsdauer von 28 Jahren, also nicht einmal 30 Jahre später, gibt der Zuger Kantonsrat nun einen Planungskredit von fast 1,8 Millionen Franken frei. Damit soll eine Baute von rund 17 Millionen Franken geplant werden mit Wohnstrukturen und kleinere Wohneinheiten und Hobbyräumen für die Asylsuchenden.

Die SVP war und ist die einzige Partei, die sich gegen die sogenannten «Wohnstrukturen» – sprich moderne Wohnungen in einer Durchgangsstation für Asylsuchende – ausspricht. Die SVP verlangt, dass die Durchgangsstation wie bis anhin mit einer Massenschlag-Beherbergungsstruktur geführt wird. Alles andere ist unnötiger Luxus.

Ist der zu planende Luxusbau, der über 990 Franken pro Kubikmeter kosten soll, im Interesse unserer hart arbeitenden Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sowie unseren Rentnerinnen und Rentnern, die kaum genug Geld aus der AHV und Pensionskasse beziehen können, um ihren wohlverdienten Lebensabend zu geniessen? Ich meine Nein. Wenn hier nicht eine kostengünstigere Variante geplant wird, wird die SVP gegen den Baukredit das Referendum ergreifen müssen.

René Kryenbühl, Kantonsrat SVP, Oberägeri

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