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E-Bikes sind Chance und Herausforderung in einem

Am Donnerstag lud der Verein «Senioren Steinhausen» zum E-Bike-Kurs ein. Gemeinsam wollen sie sich gut vorbereiten und sicher in die Velo-Saison starten.
Livio Viggiano
Das E-Bike-Fahren macht Freude: Kursleiter Werner Leuenberg vom TCS mit Teilnehmerin Ruth Imholz. (Bild: Stefan Kaiser, Steinhausen, 11. April 2019)

Das E-Bike-Fahren macht Freude: Kursleiter Werner Leuenberg vom TCS mit Teilnehmerin Ruth Imholz. (Bild: Stefan Kaiser, Steinhausen, 11. April 2019)

Der Trend des E-Bikes ist allgegenwärtig – sei es im eigenen Umfeld oder in der aktuellen Verkehrssituation. Die neue Art des Velofahrens weiss zu polarisieren: Ein E-Bike enthält einen Elektromotor, der den Lenker unterstützt. Diese zusätzliche Leistung eröffnet vielen Freunden des Velos neue Möglichkeiten. So können ältere oder körperlich eingeschränkte Personen dennoch Fahrrad-Touren unternehmen, die ohne die elektronische Unterstützung nicht möglich wären. Die steigende Präsenz des E-Bikes ist auch dem Verein «Senioren Steinhausen» aufgefallen. Bei ihren gemeinsamen Velotouren sind etwa 80 Prozent der Teilnehmer mit dem E-Bike unterwegs. Dies motivierte den Ressortleiter des Fahrradsports der «Senioren Steinhausen», Arthur Huber (70), einen E-Bike Workshop zu organisieren. Ziel des Kurses ist es, dass die Teilnehmer ein ausreichendes Wissen über die Verkehrsregeln besitzen und auch die richtige Fahrtechnik anwenden können. Denn das Fahrverhalten eines elektronisch unterstützten Fahrrads ist nicht mit demjenigen eines normalen Velos zu vergleichen. «Vielmehr ähnelt das Fahrgefühl einem leichten Motorrad. Dementsprechend ist es auch sinnvoll, einen Kurs für die Fahrtechnik mit dem E-Bike anzubieten», sagt Huber.

Schneller als ein gewöhnliches Fahrrad

Unterstützt werden der Kursorganisator und die Teilnehmer vom TCS. Dieser bietet die Möglichkeit an, solche E-Bike Kurse zu leiten. Bereits seit zehn Jahren gibt es dieses Angebot, welches sich immer grösserer Beliebtheit erfreut. Kursleiter René Altschul (62) weist auf die Wichtigkeit eines solchen Angebots hin. Denn so erfreulich der zunehmende Trend des E-Bikes auch ist, man muss auch auf die Risiken eingehen. «Ein vielbeobachtetes Risiko ist, dass E-Bike-Fahrer wie auch Automobilisten das E-Bike im Strassenverkehr falsch einschätzen. Für Verwirrung sorgt vor allem die zusätzliche Power, die ein E-Bike erheblich schneller als ein gewöhnliches Fahrrad macht», sagt René Altschul vom TCS. Alles in allem sieht der TCS jedoch nur positive Aspekte an dem E-Bike, das die Mobilität und sportliche Aktivität von vielen Leuten fördern kann.

E-Bike-Fahren verbindet

Ähnlich sehen es die Kursteilnehmer. Gespannt hören sie ihrem Kursleiter zu, der sie an die Kunst des E-Biken heranführt. Gemeinsam werden die verschiedenen Komponenten des E-Bikes betrachtet, man übt das richtige Anfahren und Halten wie auch das Bremsen. Silvia Canouchi (71) ist das erste Mal Lenkerin eines E-Bikes, bisher war sie stets mit ihrem Rennvelo und dem Mountain-Bike unterwegs. «Viele Leute bei den ‹Senioren Steinhausen› sind inzwischen auf dem E-Bike unterwegs, weswegen ich es nun auch probieren möchte», sagt Canouchi. Was auffällt, ist, dass das E-Bike verbindet: Gemeinsam kann man dem Velosport frönen, ohne dass die körperliche und konditionelle Verfassung ein unüberwindbares Problem darstellt. Eine Chance für den Velosport.

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