EHRENGEMEINDE: Junge Artisten zeigen ihr Können

Risch bietet an der Zuger Messe viel Abwechslung. Kinder und Erwachsene kommen gleichermassen auf ihre Kosten.

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Der Kinderzirkus Funtistic aus der Ennetseegemeinde zieht die Zuschauer in seinen Bann. (Bild Werner Schelbert)

Der Kinderzirkus Funtistic aus der Ennetseegemeinde zieht die Zuschauer in seinen Bann. (Bild Werner Schelbert)

Vanessa Varisco

Ausgefallene Kostüme, akrobatische Meisterleistungen und bunte Lichter: So präsentiert sich der erste Beitrag der Ehrengemeinde Risch an der diesjährigen Zuger Messe. In der ersten halben Stunde gehört nämlich dem Kinderzirkus Fun-tistic aus Risch die Bühne und dazu legen sich die Jüngsten mächtig ins Zeug. «Ich finde es bewundernswert, wie viel Spass die Kinder an ihrer Präsentation haben. Es macht die Atmosphäre einfach lockerer», findet Julia Knüsel, welche eine Lehrstelle bei der Gemeinde Risch hat und als Unterstützung angereist ist. In dem abwechslungsreichen Programm wird sie nämlich Kinder schminken.

Risch ist im Wandel

Jedes Jahr erhält eine Ehrengemeinde die Chance, sich an der Zuger Messe zu präsentieren. «Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass an Anlässen wie der Zuger Messe die Plattform geboten wird, um eine Gemeinde vorzustellen, damit auch Einwohner anderer Gemeinden einen Einblick erhalten», berichtet Tanja Hegglin. Viele moderne Arbeitsplätze und Firmen haben sich in den vergangenen Jahren in Risch angesiedelt, das Vereinsangebot hat sich zu einem äusserst attraktiven ausgebildet und die Einwohnerzahl ist gewachsen. «In den letzten Jahren hat die Gemeinde Risch eine dynamische Entwicklung durchlaufen. Auch das Dorfbild hat sich verändert und konnte dabei in vieler Hinsicht aufgewertet werden», schreibt der Gemeinderat Risch dazu passend in seiner Informationsbroschüre.

Kommt seit 36 Jahren an die Zuger Messe: Ulrich Senn, Lokführer der Dampfeisenbahn. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
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Guilherme Bacelar präsentiert den Entsafter für Zitrusfrüchte. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Der Kinderzirkus Funtistic aus der Ennetseegemeinde zieht die Zuschauer in seinen Bann. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Fast wie eine Massage: Richard Barisic erklärt zwei Messebesucherinnen den Shiatsu Body Belt. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
All das hat unsere Autorin bei ihrem Rundgang durch die Zuger Messe erbeutet. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Gabriel Galliker-Etter, Geschäftsleiter der Firma Etter, bringt unserem Autor die Fruchtbrände näher. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Besucherinnen bestaunen typisch Sanktgallerisches an der Zuger Messe. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Josef Raggam verkauft den Mixer «Choppy». Laut Herstellerangaben handelt es sich um einen Mixer, der alles mixt. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Auf dem Arenaplatz kommen Töfflibuebe auf ihre Kosten. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Valeria Huwiler aus Rotkreuz ist die charmanteste Zugerin. (Bild: PD)
Zwei Hostesssen am Stand des Gastkantons St. Gallen.
Ferkel tummeln sich an der Zugermesse in einem separaten Gehege. (Bild: PD)
Blumenverkäufer vor der Zuger Messe (Bild: PD)
Messeleiter Peter Binggeli (mitte) im Gespräch mit Zugs Stadtpräsident Dolfi Müller (links) und Thomas Regli, CEO der Seewarte, am 8. Zuger Wirtschaftszmittag (26.10.2015). (Bild: PD)
Das Restaurant «Aegerital go West» ist bis auf den letzten Platz gefüllt (26.10.2015). (Bild: PD)
Köstliches Fondue aus dem Entlebuch (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Am Stand der Zuger Bäuerinnen melken Daria (links) und Shirin Keel eine Kuh. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Verwaltungsratspräsid nt Paul Langenegger (links) und Geschäftsführer Hans Ulrich Schwarzenbach haben am Stand des Zweckverbandes der Zuger Einwohnergemeinden zur Bewirtschaftung von Abfällen (Zeba) den Durchblick. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Die Sonderschau der Zeba informiert, wie Abfall richtig entsorgt werden kann. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Am Stedy-Gewürzstand gibt es etwas zu gewinnen. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Der Gastkanton St. Gallen präsentiert sich auf einer überdimensionalen Zeitung. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Darfs einen neuen Parkettboden sein? (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Ein Prosit auf die Eröffnung der Zuger Messe (24.10.2015). (Bild: PD)
Gäste warten an der offiziellen Eröffnung auf das Essen. (24.10.2015). (Bild: PD)
Messeleiter Peter Binggeli (links) im Gespräch mit Regierungsrat Heinz Tännler während der Eröffnung. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Messeleiter Peter Binggeli bei der Eröffnungsfeier. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Kommt seit 36 Jahren an die Zuger Messe: Ulrich Senn, Lokführer der Dampfeisenbahn. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Zirkus und Workshops für Kinder

Ein Highlight am frühen Nachmittag ist bestimmt der Kinderzirkus. Viele Familien besetzen die vordersten Reihen, und die Akrobaten bieten alles, was man von einem Zirkus erwartet. Seilspringen, Tanz, Jonglieren, Turnen am Trapez. Halsbrecherisch geht es zu und her. Die Trainerin der Artisten ist begeistert. «Wir haben zwei Monate intensiv für diesen Event geübt und ich bin sehr zufrieden mit dieser tollen Aufführung», erklärt sie freudestrahlend dem Publikum, welches der Zirkus für sich gewonnen hat. Anschliessend gibt es diverse Workshops für Kinder, während die Eltern gemütlich beisammensitzen und die gesellige Atmosphäre geniessen. «Für die Kinder, die sich inspiriert fühlen durch die Akrobatik haben wir auch viele Turngeräte dabei, damit sie selber ausprobieren können», erläutert Brigitte Haller von der Ludothek.

Filmpremiere über die Gemeinde

Das Abendprogramm ist dann vermehrt für die Erwachsenen ausgerichtet, so hält Gemeindepräsident Peter Hausherr eine Ansprache und anschliessend findet die Uraufführung des Films über die Gemeinde Risch statt. Gegen Ende gibt es Livemusik von der Musikschule Risch und der Popband «maid in a boys room».

«Risch ist eine wichtige Gemeinde für den Kanton Zug, gerade weil sie so sehr gewachsen ist. Mit ihrer Dynamik treibt sie den gesamten Kanton voran. Und natürlich darf man nicht vergessen, wie wunderschön diese Gemeinde landschaftlich ist», betont Kari Reber. Verdient hat es die Gemeinde also allemal, sich dieses Jahr von ihrer besten Seite zu präsentieren.