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Schwingersteak und Büffelburger: Die Speisenauswahl am Esaf ist vielseitig

Die Essensauswahl am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest ist äusserst vielseitig – doch nicht alles überzeugt.
Rahel Hug und Andrea Muff

Pommes frites, Bratwurst, Raclette: Schon von weitem locken die Düfte nach kulinarischen Köstlichkeiten die hungrigen Schwingfans an die zahlreichen Essensstände. Neben Festbeizen, wo man sich gediegen an einem Tisch ein Menü zu Gemüte führen kann, gibt es die schnellere Variante, bei welcher man sich an den Essensständen verpflegt. Es locken Angebote wie etwa Schnitzelbrote, Rösti oder Pizza. Um eine kleine Auswahl an Speisen zu bieten, haben die Redaktionsmitglieder der «Zuger Zeitung» einmal quer durch das kulinarische Angebot bestellt und getestet:

Die Älplermagronen mit Schüblig und Apfelmus für 18 Franken schmecken etwas fad und sind verkocht, doch die Wurst ist richtig gut, auch an der fruchtigen Beilage gibt es nichts auszusetzen. Die Portion ist gross und macht satt.

Etwas preiswerter ist das Schwingersteak mit Pommes frites für 14 Franken. Das Fleisch überzeugt, ist saftig und nicht zäh, und auch an den Pommes frites gibt es nichts zu mäkeln.

Etwas mehr Salz würden hingegen die Hörndli mit Ghacktem (12 Franken) vertragen, da fehlt es an der Würze. Immerhin ist genug Knoblauch in der Sauce. Das einfache Gericht ist aber durchaus geniessbar und macht satt.

Den Preis für Kreativität gewinnt die Hörndli-Fondue-Tasche für 12 Franken: ein grosses Taschenbrot, gefüllt mit einer flüssigen Käsemischung und Hörndli. Leider ist am Anfang vom Fondue-Käse keine Spur, und als sie dann auftaucht, überzeugt sie geschmacklich nicht. Aber die Idee ist sehr originell!

Die Pizza mit Speck, ebenfalls für 11 Franken, verdient lediglich das Prädikat «mittelmässig». Sie schmeckt einfach so, wie eine Fertigpizza an einem Essensstand eben schmeckt.

Der Büffelburger mit Büffelmozzarella (13 Franken) hat eine gute Würze, ist davon abgesehen aber nicht wirklich speziell, schmeckt eher wie ein ganz normaler Hamburger.

Richtig fein ist das Steinpilz-Risotto mit confierten Cherrytomaten (12 Franken). Der Reis hat einen guten Biss, der Rucola, mit dem das Vegi-Gericht garniert ist, bringt eine zusätzliche Geschmacksnote. In unserem Test überzeugt dieses «beinahe Gourmet-Gericht» am besten.

Damit ist die Essensauswahl natürlich noch nicht abgeschlossen: Es gibt weitere Burger, Riesenspiesse aus Kalbfleisch oder auch Pasta von diversen Anbietern. Auch für die Schleckmäuler ist gesorgt: Crêpes, Churros oder Softeis. Ein Manko gibt es allerdings: Es dürften noch ein paar zusätzliche Stehtische sein.

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