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Eidgenössisches Schwingfest in Zug: Die ersten Vorarbeiten für den Arena-Bau starten

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2019 in Zug steht quasi vor der Tür: Nun wird es auch sichtbar. Nach einer langen Planung fahren die Bagger und Lastwagen auf.
Andrea Muff
ESAF 2019: Baustart zum Eidgenössischen Schwingfest Zug. Im Bild: Heinz Tännler, Walter Lötscher, Thomas Huwyler und Harry Knüsel. Von links nach rechts. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 06. Mai 2019)

ESAF 2019: Baustart zum Eidgenössischen Schwingfest Zug. Im Bild: Heinz Tännler, Walter Lötscher, Thomas Huwyler und Harry Knüsel. Von links nach rechts. Bild: Stefan Kaiser (Zug, 06. Mai 2019)

Seit diesem Wochenende kommt erst recht Vorfreude bei den Zuger Schwingfans auf: Was könnte die diesjährige Schwingsaison bringen? Denn Pirmin Reichmuth gewann beim 100. Zuger Kantonalschwingfest in Rotkreuz zum ersten Mal in seiner Laufbahn ein Kranzfest und lässt die Herzen höher schlagen. Die Hoffnungen, dass der 23-jährige Chamer auch beim Eidgenössischen eine äusserst gute Figur machen könnte, sind da. Und langsam nimmt das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (Esaf) in Zug Form an: Am Montag starteten offiziell die ersten Vorarbeiten für den Aufbau. Die Zeit des Planens und Vorarbeitens ist jetzt vorbei.

«Es ist ein historischer Tag: Wir haben lange darauf gewartet», sagt Heinz Tännler, Präsident des Esaf-Organisationskomitees (OK) 2019, als er die Medienschaffenden auf der Wiese beim Herti-Quartier begrüsste. Nun beginnt der Aufbau der Infrastruktur. Ab dem 17. Juni kommt die Schweizer Armee und hilft beim Bau der grössten temporären Tribüne der Welt, wie es in der Medienmitteilung heisst. Die in Hexagonform (sechs gleich lange Seiten) angeordnete Tribüne bietet 56500 Personen Platz. Auf der sechseckigen Innenfläche der Arena werden sieben Sägemehlringe erstellt; jeder Ring hat einen Durchmesser von 14 Metern.

Die Tribüne werde 18 Meter hoch und weise einen Umfang von gut 900 Metern auf, weiss Walter Lötscher, Abteilungsleiter Infrastruktur. Er erklärt weiter die nächsten Schritte, denn von besagter Arena ist noch fast nichts zu sehen. Einzig kleine Holzpflöcke mit einer neonfarbenen Kennzeichnung stecken die Arena auf dem Rasen ab und lassen die Dimensionen erahnen. In einem ersten Schritt werde jetzt die bestehende Landstrasse vom Unterwerk Baar ins Festgelände mit einem provisorischen Asphaltbelag erstellt, so der Chef Infrastruktur. Der Belag werde nach dem Fest wieder zurückgebaut. Zu den Gründen für die Asphaltierung: «Wenn es im Sommer trocken ist, wäre die Staubentwicklung zu gross. Wir möchten die Immissionen für das Gebiet Zug-West besonders klein halten.» Des Weiteren können die Transportfahrten über diese Strasse erfolgen. Auch das zur Entlastung der Anwohner.

Der Kies wird wiederverwendet

Denn es braucht rund 18 000 Kubikmeter Kies: Das Gelände rund um die Arena wird auf einer Breite von rund zwölf Metern eingekiest. Harry Knüsel, Schwingerkönig von 1986 und Botschafter des Esaf Zug, ist mit der Tiefbaufirma Knüsel + Meier AG für die Kiestransporte verantwortlich. «Der Kies kommt nicht nur aus dem Kanton Zug», erklärt er. Es handle sich aber um sauberen Kies, der nach dem Esaf im Kanton Zug wiederverwendet wird. Auch komme unter die Kiesschicht nicht wie üblich ein Teppich aus Vlies, sondern eine Sandschicht. «Das Vlies wäre danach einfach Abfall. Der Sand hingegen macht dem Boden nichts und kann dort gelassen werden», erklärt Knüsel und versichert weiter: «Das wertvollste des Bodens wird nicht verletzt.»

OK-Präsident Heinz Tännler betont in diesem Zusammenhang nochmals die Nachhaltigkeit: «Das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis.» Auch sonst sei man auf Kurs trotz der Umstellung in der Abteilung Verkehr: «Wir sind nach wie vor bestens unterwegs und haben alles unter Kontrolle. Wir freuen uns, dass es langsam Richtung Finish geht», sagt Tännler. Ab heute sind es noch 108 Tage bis zum grossen Fest. Der OK-Präsident weiss: «Das tönt nach viel, ist aber wenig. Jetzt geht es an die Detailarbeit.»

Weitere Informationen finden Sie unter www.esafzug.ch.

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