Eidgenössisches Zug noch nicht «gebodigt»

Der Traum vom Eidgenössischen Schwingfest 2019 in Zug scheint doch noch nicht «gebodigt». Nach einer Analyse der Rahmenbedingungen ist die Zuger Baudirektion zu einer Neubeurteilung gekommen.

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Zwei Zentralschweizer im Ring: Adi Laimbacher (unten) im Kampf gegen Martin Grab am Zuger Kantonal-Schwingfest im vergangenen Mai. (Bild: Maria Schmid / Neue Zuger Zeitung)

Zwei Zentralschweizer im Ring: Adi Laimbacher (unten) im Kampf gegen Martin Grab am Zuger Kantonal-Schwingfest im vergangenen Mai. (Bild: Maria Schmid / Neue Zuger Zeitung)

Der Traum des Baarer Gemeinderates Paul Langenegger, das Eidgenössische Schwingfest 2019 in den Kanton Zug zu holen, schien schon geplatzt. An einer Medienkonferenz Ende Oktober begründete Langenegger, der bereits OK-Präsident des Innerschweizer Schwingfests 2009 in Baar war, die Einstellung der Bemühungen unter anderem mit der Unsicherheiten in der Frage der Bewilligungen und in der Umzonung des Festgeländes. Dieses hätte sich in der Stadt Zug, im Hertiquartier, über eine Fläche von 40 Hektaren erstreckt.

Lage neu beurteilt

Wie die Zuger Baudirektion nun aber mitteilt, seien die gesetzliches Rahmenbedingungen noch einmal vertieft analysiert worden. Dabei sei man zu einer Neubeurteilung gekommen. «Oder um es in der Schwingersprache zu sagen: Noch ist das Projekt nicht gebodigt, es darf neu gefasst werden», heisst es in einer Mitteilung. Am Freitag will Baudirektor Heinz Tännler an einer Medienkonferenz über die neue Ausgangslage orientieren. Man darf also gespannt sein.

pd/bep