«Eigentlich hatte Zug sehr viel Glück»

Die Wirtschaftsgeschichte des Kantons Zug ist äusserst vielseitig. Der Zuger Historiker Michael van Orsouw wirft einen Blick auf die vergangenen 150 Jahre – und fördert überraschende Zusammenhänge zutage.

Interview: Andrea Muff
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Die Wirtschaft und der Kanton Zug sind untrennbar miteinander verknüpft: Zug ist heute ein internationaler Handels- und Finanzplatz, früher eher landwirtschaftlich geprägt. Wie früh zeichnete sich diese Entwicklung ab? Sie begann schon vor weit über 150Jahren. Im 19.Jahrhundert wurden nämlich die Grundsteine gelegt, die im 20.Jahrhundert gefestigt und weiterentwickelt worden sind. Der Zuger Schriftsteller und Historiker Michael van Orsouw erzählt im Interview, welche verschiedenen Etappen zum heute wirtschaftlich erfolgreichen Kanton Zug führten – und wo es auch sehr viel mehr mit Glück zu tun hatte als mit der Intention, sich international auszurichten.

Vom Bauernkanton zum heutigen Handels- und Finanzplatz Zug: Wie kam es dazu?

Michael van Orsouw: Natürlich ist der Kanton Zug nicht von heute auf morgen ein internationaler Handels- und Finanzplatz geworden. Da gibt es einige Zwischenstufen, die er in seiner Entwicklung durchlaufen hat.

Und diese wären?

Zum einen ist es sicher die starke Industrialisierung, die der Kanton Zug durchgemacht hat. Und auch diese wiederum geschah in verschiedenen Etappen und regional unterschiedlich.

Gibt es auch Entwicklungen, die typisch für den Kanton Zug sind?

Ja, denn in Zug hat die Industrialisierung auch in Bereichen stattgefunden, die der Landwirtschaft nahestanden. Drei Aspekte begünstigten diese Entwicklung. Der erste Aspekt umfasste die Verkehrsentwicklung. Denn als 1864 die erste Eisenbahnstrecke nach Zug kam, 1897 folgte dann die zweite, begünstigte dies die Spezialisierung der Zuger Landwirtschaft. Die Bauern richteten sich nicht mehr auf die Selbstversorgung aus, sondern es war möglich, sich zu spezialisieren. Aus dieser Entwicklung heraus liessen sich vermehrt industriell denkende Betriebe in Zug nieder, um die landwirtschaftlichen Produkte zu verarbeiten.

Können Sie ein Beispiel nennen?

In Cham gründeten Amerikaner 1866 etwa die Anglo-Swiss Condensed Milk Company. Im Volksmund wurde sie Milchsüdi genannt. Wie der englische Name vermuten lässt, war es nicht die Absicht der Gründer, die Produkte in Zug oder in der Schweiz zu verkaufen. Vielmehr haben sie für den weltweiten Markt produziert – und dies zu einem Zeitpunkt, als noch kaum ein anderer in Zug für den internationalen Markt produzierte.

Aber man wollte die Milch aus Zug verarbeiten?

Man muss sich das so vorstellen: Man nimmt die Milch aus Zug, kocht sie auf, zuckert sie entsprechend, füllt die Milch als Kondensmilch in Büchsen ab, um diese dann ins ganze Commonwealth zu exportieren – notabene mit der Bahnverbindung, die es zu dieser Zeit in Cham bereits gegeben hat. Das war wortwörtlich bahnbrechend und dazu ansteckend.

Wer wurde davon angesteckt?

Die Zuger Bauern. Denn sie bemerkten, dass hier etwas Epochales geschieht. Die Milchsüdi-Pioniere dachten in grösseren Zusammenhängen und vermarkteten ihre Produkte entsprechend. Diese Ansteckung zeigte sich dann auch in der Kirschproduktion. Die Obstbauern blickten über ihren Tellerrand – und zwar weiter als nach Zürich oder Luzern. Sie wollten fortan weltweit ihren Zuger Kirsch vermarkten und gründeten 1870 die Kirschwassergesellschaft, die den Kirsch auch weltweit exportierte.

Zurück zur Anglo-Swiss Con­densed Milk Company: Warum ausgerechnet Cham, war das ein Zufall?

Nein, gar nicht. Initiant Charles Page war Journalist während des Sezessionskrieges in Nordamerika. Dort wurde er mit dem Problem konfrontiert, dass frische Nahrungsmittel an der Front fehlten. Die Soldaten tranken deshalb auch kondensierte Milch aus Büchsen. Nach dem Krieg wurde Charles Page dann Handelsvizekonsul von Amerika in Zürich. Seine Aufgabe war es, Investitionsmöglichkeiten für amerikanisches Kapital zu suchen. Page wusste, dass es in ganz Europa keine Kondensmilchfabrik gibt. Die Schweiz erschien ihm dafür ideal: Das Kapital und die Verkehrsverbindungen waren vorhanden, es gab genug Kühe sowie Platz für eine Fabrik. Und das alles vereinte der Standort Cham.

Sind das also die Voraussetzungen, um einen Industrialisierungsprozess in Gang zu bringen?

Die Verkehrsanbindung ist grundlegend, dann braucht es vor allem Platz, damit sich Firmen ansiedeln und ausweiten können. Weiter müssen genügend Arbeitskräfte in der näheren Umgebung und Energie für die Produktion vorhanden sein. Und am allerbesten handelt es sich um einen Standort, an dem noch nicht zu viele Regulierungen das Wirtschaften einschränken.

Gab es in Zug auch eine sogenannte klassische Industrialisierung?

Die gab es natürlich auch. Sie entwickelte sich entlang der wasserkraftspendenden Lorze und setzte schon früher ein. Die Beispiele hierfür sind die Spinnereien: So wurde 1834 die erste Spinnerei in Unterägeri gegründet; in den 1850er-Jahren folgte dann die erste in Baar. Die Unternehmen siedelten sich entlang der Wasserläufe an, um die Energie für die Produktion zu nutzen. Sie knüpften damit an gewerbliche Traditionen an.

Hat sich die Textilwirtschaft ebenfalls international ausgerichtet?

Das Produkt der Textilwirtschaft war wegen des Imports des Rohstoffes Baumwolle an die Weltwirtschaft gekoppelt. Auch die Fertigprodukte, die Garne und die Stoffe, verkaufte man nicht nur in der Schweiz. Es fand auch in dieser Branche eine Internationalisierung statt.

Wie wichtig ist die Nähe zu Zürich für die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons Zug?

Sehr wichtig. Und dies auch beim Beispiel der Textilwirtschaft. Es war stets Zürcher Kapital und Know-how, das mitbestimmt hat. Die Zürcher wollten schnell viel Geld verdienen, und das klappte. Darum hat sich Zürich auch nach Zug ausgerichtet und nicht umgekehrt. Im Kanton Zug gab es noch Entfaltungsmöglichkeiten für die Zürcher. Sie sahen das Potenzial und haben es genutzt.

Wie ging die Entwicklung nach den Gründungen der Spinnereien weiter?

Die Energieversorgung entwickelte sich weiter. Am Anfang wurden die Spinnereien und andere Fabriken wie erklärt nur durch Wasserkraft angetrieben. Das änderte sich in Zug so um 1880 mit einem technologischen Wandel, als die Energie übertragbar wurde. Das heisst, es war nicht mehr notwendig, die Fabrik an Wasserläufen zu bauen, sondern an Standorten, die verkehrstechnisch besser erschlossen waren.

Was bedeutete die schlechte Verkehrsanbindung fürs Ägerital?

Man muss sich vorstellen, Fuhrwerke, voll mit Baumwolle beladen, karrten damals ins Ägerital, um dann mit den Fertigprodukten wieder den Rückweg anzutreten. Die Strassen waren primitiv, es gab etwa keine Lorzentobelbrücke.

Und die Möglichkeit der Energieübertragung löste daraufhin auch die schlechte Verkehrsan­bindung.

Es war ein Segen, als man herausgefunden hat, wie man Elektrizität an einem Ort erzeugen und an einem anderen gebrauchen kann. Plötzlich konnte man die Fabrik dort bauen, wo sie verkehrstechnisch günstig lag und es zudem auch genügend Arbeitskräfte hatte.

Die Freiheiten der Unternehmer im Kanton Zug wurden also grösser.

Genau, und dies führte dazu, dass sich die regionalen Gewichte der Wirtschaftsentwicklung verschoben. So wurde beispielsweise 1880 die erste Fabrik mitten in der Stadt Zug gegründet. Denn jetzt war keine Wasserkraft mehr nötig, die Unternehmer konnten die Elektrizität, die im Lorzentobel gewonnen wurde, in der Stadt nutzen. Zuerst waren das sogenannte Triebwasserlieferungen, um die Maschinen mit Wasser anzutreiben. Ab 1887 wurde der Strom über Freileitungen transportiert.

Löste der Strom noch weitere Entwicklungen aus?

Der Strom ist ein extrem wertvolles Gut. Pioniere in der Stadt Zug setzten deshalb darauf, dass der Strom gemessen werden musste. Das war der Anfang der Landis & Gyr.

Gab es regionale Unterschiede in der wirtschaftlichen Entwicklung?

Ja, in diesem Zusammenhang ist interessant, dass zwischen 1850 und 1888 Unterägeri, Baar und Cham zu den Boomgemeinden gehörten, weil es in diesen Gemeinden Wasserkraft und deshalb Arbeit gab. Erst nach 1888 setzte dieser Bevölkerungsboom in der Stadt Zug ein.

Wirft man nun einen Blick auf das 19.Jahrhundert, fällt vor allem die Vielfältigkeit auf. Entlang der Bachläufe herrschte damals die Textilwirtschaft vor, dann gab es auch Industrien, die die landwirtschaftlichen Produkte verarbeiteten, und ein anderer Zweig war dann die Industrieentwicklung in der Stadt Zug. Was passierte weiter?

Anfang des 20.Jahrhunderts – also 1921, 1924 und 1929/1930 – kam eine komplett neue Komponente dazu, die wiederum eng mit der Nähe zu Zürich verknüpft ist: Zug wurde zum Handels- und Finanzplatz. Denn damals wurde die Erneuerung der Zuger Steuergesetze durchgesetzt, sodass Gründungen von Holding- und Domizilgesellschaften möglich wurden.

Wie ist die Änderung der Steuer­gesetze zu Stande gekommen?

Es waren nicht Zuger, die auf die Idee kamen, sondern ein Zürcher Treuhänder, nämlich Eugen Keller-Huguenin. Dieser hatte in der Zuger Schönegg ein Ferienhaus und erfuhr von seiner internationalen Kundschaft, dass es ein Bedürfnis gab, Holding- und Domizilgesellschaften zu gründen. Im damaligen sozialistischen Zürich wäre eine solche Gesetzgebung, wie sie ihm vorschwebte, nicht möglich gewesen, jedoch im nahen Zug sah es anders aus. Zusammen mit der Zuger Finanzdirektion konstruierte Keller-Huguenin im Alleingang die neue Gesetzgebung. Allerdings war der Zeitpunkt kein guter, denn es folgte 1929 die Weltwirtschaftskrise, und man hatte andere Sorgen.

Aber das neue Steuergesetz war dann nach dem Zweiten Weltkrieg bereit für die Einführung.

Genau. Zug war nachher der Kanton, der steuertechnisch am weitesten vorne lag. Das Steuergesetz für Holding- und Domizilgesellschaften konnte sofort umgesetzt werden.

Und dann zogen von einem Tag auf den anderen alle internationale Firmen nach Zug?

Nein, das ging nur langsam vor sich. Man ahnte nicht, dass die Änderung des Steuergesetzes ein solches Ausmass annehmen würde. Denn das Gesetz gab es auch in anderen Kantonen, und es ist keineswegs eine Zuger Erfindung. Aber die Zuger waren nach dem Krieg einfach die mit den besten Bedingungen, und sie waren, wie gesagt, nahe bei Zürich. Das ist absolut elementar.

Setzte Zug fortan nur noch auf Domizilgesellschaften?

Nein, bis 1985 war der Kanton Zug überdurchschnittlich industrialisiert, verglichen mit der übrigen Schweiz. Anteilsmässig arbeiteten mehr Leute in der Industrie als sonst im Schweizer Durchschnitt.

Aber die Finanzbranche wurde zunehmend wichtiger und entwickelte sich weiter.

Ja, genau. Denn es gab die Holding- und Domizilgesellschaften, die lediglich in Zug domiziliert waren, jedoch keine Arbeitsplätze generierten. Zudem wurden im Verlauf der 1950er-Jahre die sogenannten gemischten Gesellschaften erfunden.

Was meinen Sie damit?

Das ist eine Domizilgesellschaft, die wenig Arbeitsplätze vor Ort hat und einen hohen Anteil des Umsatzes im Ausland erzielt. Das ist vor allem für international tätige Firmen interessant wie etwa die Unternehmen im Rohstoffhandel. Solche gemischten Gesellschaften bezahlen keine Gewinnsteuern für die Erträge aus dem Ausland.

Die Bevölkerungsentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert

(mua) Ausgehend vom Beginn des 19. Jahrhunderts, fällt auf, dass 1817 kaum ein Viertel der knapp 14000 Kantonseinwohner in den vier grössten Siedlungen wohnten. Die Stadt Zug zählte etwa innerhalb ihrer Stadtmauern 1300 Personen, das Dorf Baar rund 900 und Menzingen sowie Unterägeri je gut 500. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts lag das Bevölkerungswachstum unter dem schweizerischen Durchschnitt, danach meist darüber. Dies ist dem Historischen Lexikon der Schweiz zu entnehmen. Ab den 1830er- Jahren beschleunigte es sich im Zuge der Industrialisierung, sodass sich die Bevölkerung im Verlauf des 19. Jahrhunderts verdoppelte. Im 20. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung dank Geburtenüberschüssen und später wegen der Zuwanderung schnell. Zwischen 1900 und 1960 verdoppelte sich die Einwohnerzahl des Kantons auf 52500, bis 2000 nochmals auf über 100000. Damit gehörte Zug zu den wachstumsstärksten Kantonen. Die Zunahme betraf zunächst die drei Industriegemeinden Zug, Baar und Cham. In Zug wohnten 1960 fast 40 Prozent der Bevölkerung.

Später wirkte sich das Wachstum auch auf die Landgemeinden Steinhausen, Risch und Hünenberg im westlichen Kantonsteil aus, deren Einwohnerzahl zwischen 1960 (zirka 5000) und 2010 (zirka 27000) auf mehr als das Fünffache stieg. Weniger heftig fiel die Entwicklung in den Berggemeinden aus. Gleichwohl zählte 2010 selbst die kleinste Gemeinde Neuheim fast 2000 Einwohner.

Welche Faktoren führten Ihrer Meinung nach dazu, dass viele internationale Firmen nach Zug kamen und auch blieben?

Der Hauptfaktor war der Steuerfuss, auch wenn heute manchmal etwas anderes behauptet wird. Ich glaube, der Steuerfuss ist die Achillessehne eines jeden Unternehmens. Nebenher gibt es natürlich noch die weichen Faktoren, diese tragen sicher zu einem guten Klima bei, jedoch sind sie sekundär bei der Entscheidung, wo der Firmensitz sein soll. Zu den sekundären Faktoren zählen etwa die schöne Landschaft, die Nähe zur Verwaltung, gute Schulen, Sicherheit und das wirtschaftsoffene Klima. Diese Faktoren spielen meiner Meinung nach dann mehr eine Rolle, welcher Manager nach Zug kommt.

Hat Zug also alles richtig gemacht?

Schon. Aber eigentlich hatte Zug sehr viel Glück. Die Entwicklungen kamen stets von aussen, doch die Zuger waren so schlau und offen, dass sie sie zugelassen haben. Der innovative Teil des Wirtschaftsplatzes Zug kam eher weniger von den Zugern selber.

Gibt es Probleme, denen man in der Vergangenheit zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat?

Man sieht es vor allem in der Infrastruktur: Es fehlt an Schulen sowie Wohnungen, und der Verkehr hat stark zugenommen. Auch zu erwähnen ist die zunehmende soziale Segregation. Das heisst, die eingesessenen Zuger werden verdrängt, weil sie beispielsweise ihre Mietwohnung nicht mehr bezahlen können. Gleichzeitig gibt es aber genügend Expats, die den hohen Preis bezahlen. Das ist dann nicht nur ein Identitätsproblem, sondern auch ein soziales Problem.

Wie kann man bei diesen Problemen gegensteuern?

Man muss sagen, dass es für die Politik natürlich sehr schwierig ist, die Probleme proaktiv anzugehen oder jetzt im Nachhinein zu regulieren. Das ist schliesslich eine Entwicklung, die seit 150 Jahren läuft. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass Zuger ihre Identität nicht verlieren oder gar leugnen, sondern zu ihr grosse Sorge tragen. Zug ist mehr als ein Ort für eine Geschäftsniederlassung, um die Steuern zu optimieren. Das darf man durchaus selbstbewusst vertreten.

Worauf kann Zug generell stolz sein, diese 150 Jahre Wirtschaftsgeschichte betrachtend?

Dass man es allen Nebengeräuschen zum Trotz geschafft hat, der Bevölkerung diese Wirtschaftspolitik zu verkaufen, und dass diese sie auch trägt. Die Bevölkerung hat zwar viel profitiert, musste aber auch viel preisgeben. So etwa, dass der Kanton Zug von der Wirtschaft dominiert wird, sehr stark überbaut ist und es viele Zupendler gibt. Das alles sind eigentlich negative Aspekte für die Zuger Bevölkerung, trotzdem steht die Bevölkerung hinter diesem Modell. Das ist eine grosse politische Leistung. Ob man diese nun gut oder schlecht findet, muss ich nicht beurteilen.

Jetzt haben Sie viel über die Orientierung in Richtung Zürich gesagt: Wie sieht es mit dem Blick in die Innerschweiz aus?

Zürich spielt auch heute noch eine grosse Rolle für die wirtschaftliche Ausrichtung des Kantons Zug. Ich habe aber das Gefühl, der Zuger hat in der Regel zwei Orientierungen: Mit dem Herzen schaut er in die Innerschweiz, mit dem Portemonnaie jedoch nach Zürich.

Ein Blick in die Kristallkugel: Wie geht es weiter?

Da ich weder Ökonom noch Politiker bin, überlasse ich anderen die Antwort auf diese Frage.

Zur Person: 
(mua) Michael van Orsouw wurde 1965 in Zug geboren. Er ist promovierter Historiker und gelernter Redaktor. Heute nennt er sich «literarischer Allgemeinpraktiker». Er schreibt historische, aber auch viele literarische und dramatische Texte: Sachbücher, Kurzgeschichten, Kriminalromane, Satiren, Theaterstücke, Storyboards, Musicals sowie diverse Hörspiele. Sein vielfältiges Schaffen wurde mit mehreren Literaturpreisen und Auszeichnungen geehrt. Sein neustes Werk heisst «Blaues Blut. Royale Geschichten aus der Schweiz». Es ist im Hier-und-Jetzt-Verlag erhältlich, ISBN 978-3-03919-469-8.