Ein Abbruch schafft Sicherheit

Die Kreuzung Lohmatt in Oberägeri ist besonders für Fussgänger gefährlich. Jetzt reagiert die Gemeinde.

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Nur mit einer Schutzmaske dürfen die Bauarbeiter die asbesthaltigen Eternitplatten auf dem Dach entfernen. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Nur mit einer Schutzmaske dürfen die Bauarbeiter die asbesthaltigen Eternitplatten auf dem Dach entfernen. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Tage des Wohnhauses an der Hauptstrasse 86 sind gezählt. Die grossen Baumaschinen sind zwar noch nicht aufgefahren, doch der Abbruch läuft bereits – auch wenn man noch wenig davon sieht. Derzeit sind Bauarbeiter in weissen Anzügen und mit Schutzmaske daran, die Eternit-Schindeln vom Dach und von der Fassade zu entfernen.

Dass das alte Haus weichen muss, hat für einmal nichts mit einem Neubauprojekt zu tun. Vielmehr will die Gemeinde Platz schaffen, um die gefährliche Kreuzung Lohmatt zu entschärfen. Denn dort mündet die Alte Landstrasse in spitzem Winkel in die Hauptstrasse. An gleicher Stelle befindet sich zudem die Bushaltestelle Lohmatt, und zu guter Letzt führt auch noch ein Fussgängerstreifen über die Hauptstrasse. Um die unübersichtliche Situation zu verbessern, soll die Alte Landstrasse steiler in die Hauptstrasse geführt, was dank des Hausabbruchs möglich sein wird.

Die Kosten für die Neugestaltung des Knotens belaufen sich auf 1,8 Millionen Franken, wovon der Kanton 400 000 Franken übernimmt.

Silvan Meier

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