Ein Abend voller Applaus an der Walchwiler Gemeindeversammlung

Alle Anträge des Gemeinderats wurden gutgeheissen - im Gegensatz zu einem Antrag aus der Versammlung.

Raphael Biermayr
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Die Steuerbelastung ist tief, die Finanzen sind stabil und die Abrechnung des grössten Bauprojekts der Gemeindegeschichte unterschreitet den dafür gewährten Kredit um fast 28 Prozent (siehe unten). Diese durchwegs guten Nachrichten für die Walchwiler gaben der Gemeindeversammlung (GV) von Mittwoch, die von Applaus und Lobreden geprägt war, den Rahmen. Auch der während des Jahrs dazugestossene Gemeinderat und Schulpräsident Manuel Studer (CVP) erhielt an seiner ersten GV seinen Moment der Ehre.

Neben den Traktanden wurde über einen Antrag des Hörndlirain-Bewohners Stephan Wirth befunden. Er regte an, die Rückstellungen für Garantien und Risiken bei der Oberdorfstrasse von 65000 Franken auf 200000 Franken zu erhöhen. Dies weil die Strasse streckenweise gefährlich für Fussgänger sei. Er fand bei den weiteren 113 Stimmberechtigten nur wenige Unterstützer, der Antrag wurde deutlich abgelehnt.

Die Beschlüsse

An der Gemeindeversammlung vom 11. Dezember behandelten die 114 Stimmberechtigten folgende Traktanden: Das Protokoll der Versammlung vom 25. Juni wurde genehmigt; die Schlussabrechnung Kredit Oberdorfstrasse (21,4 Millionen Franken und damit 8 Millionen Franken weniger als der beantragte Kredit. Die Gemeinde bezahlt 10,7 Millionen Franken, den Rest die Grundeigentümer) wurde gutgeheissen; das Budget 2020 (Ertragsüberschuss von 1,5 Millionen Franken bei einem Steuerfuss von 55 Prozent) wurde genehmigt; vom Finanz- und Investitionsplan bis 2023 wurde Kenntnis genommen.

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