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Ein Abenteurer aus Cham sucht im Fernsehen seine Herzdame

Fabian Berger (34), der seit anderthalb Jahren in Oberwil als Bauer arbeitet, ist demnächst bei «Bauer, ledig, sucht...» zu sehen. Die letzte Beziehung von «Fäbu» liegt schon einige Jahre zurück.
Rahel Hug
Fabian Bucher ist hauptsächlich im Schweinestall anzutreffen. (Bild: Maria Schmid (Cham, 19. Juli 2018))

Fabian Bucher ist hauptsächlich im Schweinestall anzutreffen.
(Bild: Maria Schmid (Cham, 19. Juli 2018))

Fabian «Fäbu» Berger ist einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt. «Ich brauche keine Klette. Mit einer Frau, die mich verändern will, würde ich es nicht lange aushalten», stellt er klar. Der 34-jährige Bauer aus Cham sucht demnächst im TV eine Herzdame – er wird im Herbst in der Sendung «Bauer, ledig, sucht...» des Schweizer Privatsenders 3+ zu sehen sein. Er sei romantisch, aber halt auf «Fäbu-Art» erklärt er schmunzelnd im Kurzvideo, das bereits jetzt auf der Webseite des Senders aufgeschaltet ist.

Ortstermin auf dem Bauernhof Oberwil 6, wo der gebürtige Solothurner seit anderthalb Jahren angestellt ist. Liebevoll spielt «Fäbu» mit dem Hofhund Django. «Ich fühle mich hier sehr wohl», erzählt der Landwirt. Nach einer langjährigen Anstellung auf einem Bauernhof in Bern wollte sich Berger eigentlich beruflich neu orientieren. «Doch ich merkte schnell, dass ich das Bauern einfach im Blut habe. So kam ich nach Cham, wo eine Stelle ausgeschrieben war.»

Eine Vorliebe für grosse Maschinen

Auf dem Betrieb nahe der Zürcher Kantonsgrenze wird Milchwirtschaft, Schweinezucht mit Mast und Ackerbau betrieben. Fabian Berger ist vor allem im Schweinestall anzutreffen. Die Säuli findet er «einfach herzig», wie er sagt. «Sie sind für mich Glückstiere, und sie sind dem Menschen übrigens sehr ähnlich.» Neben den Tieren hat Berger eine Vorliebe für grosse Maschinen. «Wenn ich mal nicht bei den Schweinen bin, findet man mich beim Siloballen-Pressen.»

Wie kam der junge Bauer dazu, im Fernsehen seine grosse Liebe zu suchen? «Die Sendung habe ich mir selber noch nie angeschaut», gibt Berger zu. Als er seiner Chefin vorgeschlagen hatte, sich doch für die «Landfrauenküche» anzumelden, machte sie ihn im Gegenzug auf die Kuppelshow aufmerksam. An einer landwirtschaftlichen Messe in der Ostschweiz schliesslich kam er mit den Verantwortlichen von «Bauer, ledig, sucht...» ins Gespräch und meldete sich definitiv an.

Noch sind die Szenen auf dem Chamer Hof nicht im Kasten. Demnächst werde gedreht, berichtet «Fäbu». Seine Hofdamen – die Frauen, die ihn auf dem Betrieb besuchen – hat er bereits einmal getroffen, allerdings noch nicht näher kennen gelernt. «Ich bin sehr gespannt auf die Dreharbeiten und freue mich», sagt der Bauer. Seine letzte Beziehung ist schon eine Weile her – im Alter von 20 Jahren hatte «Fäbu» seine letzte Freundin. «Danach war ich irgendwie im Kopf nicht mehr parat für eine Partnerschaft», blickt er zurück. Das hat sich inzwischen geändert. «Natürlich wünsche ich mir, dass es klappt», sagt Berger. «Doch ich will nichts erzwingen. Wenn es nicht ‹Klick› macht, dann ist es eben so.» Eine klare Vorstellung einer Traumfrau hat der 34-Jährige nicht. «Die Chemie muss einfach stimmen.» Eine Beziehung ist für den jungen Bauer etwas Gegenseitiges, ein Miteinander, bei dem beide ihre Freiheiten haben. «Sie muss keine Bauerntochter sein. Ich fände es zum Beispiel schön, wenn meine Freundin einen eigenen Job ausserhalb des Bauernhofs hätte.»

Sein grösstes Hobby ist das Hornussen

Fabian Bergers mögliche künftige Herzdame wird ziemlich schnell auch seine Freunde und seine Familie kennen lernen. «Ich bin durch und durch ein Familienmensch», erklärt der Tierliebhaber, der Götti eines 2-jährigen Jungen ist. Mit seiner Familie im Kanton Solothurn – «den weltbesten Eltern» – steht er in engem Kontakt, seine Freunde leben «in der ganzen Schweiz verstreut». Das grösste Hobby des 1,78 Meter grossen Bauern ist das Hornussen: Zweimal pro Woche trainiert er im nahen Obfelden im Kanton Zürich. «Das Hornussen ist ein unglaublich präziser Sport, für den man eine grosse Körperbeherrschung braucht.»

«Fäbu», der harten Rock mag und von sich sagt, ein positiv denkender Mensch zu sein, ist auch ein Abenteurer. Aus Jux ist er im Alter von 19 Jahren gemeinsam mit Bekannten innerhalb von 19 Tagen mit dem Rucksack von Bern nach Monaco marschiert – eine Aktion, an die er sich immer gerne erinnern wird. Berger ist auch schon am Bungee-Seil von der Verzasca-Staumauer gesprungen. «So etwas möchte ich auch mit meiner Freundin tun können», bekennt er, und fügt laut lachend an: «Mit mir wird einem bestimmt nie langweilig.»

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