Ein Baugerüst sorgt für Verwunderung

Erneut war die Südseite des höchsten Hauses der Stadt Zug eingerüstet. Kein Grund zur Sorge, sagen die Verantwortlichen.

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Auf der Südseite des Uptowns stand erneut einige Stockwerke hoch ein Baugerüst. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Auf der Südseite des Uptowns stand erneut einige Stockwerke hoch ein Baugerüst. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Erst vor wenigen Monaten wurde das Gerüst des Uptowns in der Herti entfernt, das zu dessen Bau nötig war. Manch einer rieb sich darum letzte Woche die Augen. Denn eben dort wurde erneut ein Gerüst aufgebaut. Und zwar an dessen Südseite.

Dies nährte Ängste und Bedenken umso mehr, als in der jüngeren Vergangenheit erhebliche Probleme mit Fassaden im Kanton Zug für Schlagzeilen sorgten. So barsten im April 2010 im Zuger Kantonsspital Fenster und krachten in die Tiefe. Drei Monate später wurde gar eine Passantin verletzt, als in der Dammstrasse in Zug Glas auf das Trottoir und die Strasse donnerte

Zum Glück ist der Grund für das besagte Gerüst, das am Freitag schon wieder abgebaut worden ist, weit weniger dramatisch. «Im Rahmen der Mängelbehebungsarbeiten haben Paneelen im ersten und zweiten Stock ersetzt werden müssen, die in der Bauphase zerkratzt worden sind», gibt nämlich Ivana Bianchet, Sprecherin Immobilienanlagen der Credit Suisse, Entwarnung und betont: «Das hat keine sicherheitstechnische Relevanz.» 

Charly Keiser

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