Ein Dreiergremium führt jetzt Zug 94

Zug 94 hat sich hohe Ziele gesetzt: 2018 soll der Klub in der zweitobersten Spielklasse mittun. Doch vorerst gelten bescheidene Ziele.

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Zug 94: Heimspiel in der Herti. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Zug 94: Heimspiel in der Herti. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Seit Donnerstagabend hat Zug 94 – der Klub liegt derzeit in der 1. Liga-Classic auf dem zweiten Tabellenplatz – eine neue Führung. Die 129 im Zuger Burgbachsaal anwesenden Vereinsmitglieder wählten einstimmig ein Triumvirat, welches den Verein nun führen wird. Dem Gremium gehören Beat Knoblauch, Martin Andermatt und Martin Blaser an. Zuoberst auf dem Schild steht dabei Knoblauch, welcher bis anhin Vizepräsident war. Dies ist notwendig, um den Vorgaben des Schweizerischen Fussballverbandes Genüge zu tun.

Aber es gibt noch eine weit gewichtigere Änderung: Die Aktiven und Passiven des Vereins gehen auf die Zug 94 Sports & Entertainment AG (ZSE AG) über. Faktisch ist dies seit dem 1. Juli so. Am Donnerstag wurde dieser Prozess von der Versammlung ohne jegliche Opposition einfach noch formell abgeschlossen. Der Verein und die AG sind eng verflochten. Blaser ist Delegierter des Verwaltungsrates des ZSE AG, Andermatt Verwaltungsrat. Die Geldgeber dieser Sport AG haben auf dem Fussballplatz Zug Grosses vor. Martin Blaser legte der Versammlung gestern sein Konzept «Apollo» vor, mit welchem Zug 94 bis zum Jahre 2017 in die Challenge League geführt werden soll. Grundlage von Blaser Vision ist die perfekte Fussballorganisation. Sie basiert auf drei Säulen: Fussball, Stadion (Infrastruktur) und Transferrechte. Vorerst gibt sich die Investoren-Crew bescheiden: Ziel bleibt der Klassenerhalt.

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen ZZ und im E-Paper.