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Baar: Die Zuwebe fällt einen Grundsatzentscheid für die Zukunft

Die Zuwebe soll von einem Verein in eine Stiftung umgewandelt werden. An der 51. Generalversammlung wurden diesbezüglich die Weichen gestellt.
Im Januar hat die Zuwebe in Baar das Restaurant Story eröffnet. (Bild: Stefan Kaiser, 15. Januar 2019)

Im Januar hat die Zuwebe in Baar das Restaurant Story eröffnet. (Bild: Stefan Kaiser, 15. Januar 2019)

(zim/pd) An der Generalversammlung der Zuwebe vom Dienstag, 14. Mai, wurde erneut die Umwandlung des Vereins Zuwebe in eine Stiftung thematisiert. Laut Mitteilung der Zuwebe sieht der Vorstand die Änderung der Rechtsform als notwendigen Schritt, um als Betrieb gerüstet für die Zukunft zu sein. «Das wirtschaftliche, soziale und finanzielle Umfeld hat sich in den letzten 50 Jahren stark verändert. Auftraggeber aus Industrie und Wirtschaft, Banken, Kooperationspartner aber auch Spenderinnen und Spender fordern von der Zuwebe als Partnerin eine langfristige Planungssicherheit», wird Präsident Heinz Merz in der Mitteilung zitiert. Dies könne die Institution mit Sitz in Baar mit der jetzigen Rechtsform nicht ausreichend gewährleisten.

Um die Vor- und Nachteile einer Stiftung zu prüfen und verschiedene Varianten zu diskutieren, haben die Vereinsmitglieder im vergangenen Jahr eine Arbeitsgruppe gegründet. In Zusammenarbeit mit dem Vorstand Zuwebe habe so eine gemeinsame Lösung erarbeitet werden können. Das Ergebnis wurde den Mitgliedern an der GV präsentiert.

Vereinsmitglieder und Vorstand sind sich einig

Bei der vorgeschlagenen Variante würde eine neue Stiftung Zuwebe gegründet werden. Die Vereinsmitglieder würden einen Angehörigenverein bilden und als Gründer und Stifter agieren. Dieser Angehörigenverein hätte einen eigenen Vorstand und eigene Statuten. Der Stiftungsrat der Stiftung Zuwebe würde, wie momentan der Vereinsvorstand, von den Mitgliedern des Angehörigenvereins vorgeschlagen und alle drei Jahre neu gewählt.

Der Grundsatzentscheid zur Gründung einer Stiftung und zur Umwandlung vom Verein stiess bei den anwesenden Mitgliedern laut der Mitteilung auf Zuspruch und wurde einstimmig angenommen. Über den definitiven Beschluss zur Änderung der Rechtsform werden die Vereinsmitglieder an der Generalversammlung im Frühling 2020 abstimmen.

Neues Restaurant und Aufbau der Gärtnerei

Der Gesamtumsatz der Institution lag im Geschäftsjahr 2018 bei 7,3 Millionen Franken und war damit höher als im Vorjahr. Davon seien 14,4 Millionen Franken, also knapp 53 Prozent, selber erwirtschaftet worden. Mit der Realisierung des im Januar 2019 eröffneten Restaurants Story in Baar samt neuer Produktionsküche sowie dem Aufbau der Gärtnerei auf dem Areal des Lassalle-Hauses habe die Zuwebe in die Marktattraktivität der Arbeitsangebote für Menschen mit Beeinträchtigungen investiert.

Breite Unterstützung von Privatpersonen, Firmen und Stiftungen erhielt laut Mitteilung die Ferien- und Freizeitaktion der Zuwebe. Zum Jubiläumsjahr 2017 ermöglichte die Zuwebe allen Klientinnen und Klienten eine individuelle Ferien- und Freizeitaktivität zu einem Gesamtbetrag von maximal 1000 Franken. Die Aktion werde über Spenden finanziert und dauert noch bis Ende 2019. Das Spendenziel für die Aktion beträgt 300 000 Franken, bis Dezember 2018 seien 247 000 Franken gesammelt worden. Dazu Vorstandspräsident Heinz Merz: «Wir freuen uns sehr, dass die Ferien- und Freizeitaktion so breite Unterstützung erhält.»

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