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Ein guter Auftritt von Zug United wird nicht belohnt

Die Zugerinnen unterliegen Berner Oberland im zweiten Match der Playoff-Viertelfinal-Serie 3:6. Nach einem schwachen Startdrittel steigert sich die United im weiteren Spielverlauf.
Fabienne Riner
Am Ende herrscht Ernüchterung auf der Zuger Bank mit Trainer Jürgen Kihm. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 10. März 2019))

Am Ende herrscht Ernüchterung auf der Zuger Bank mit Trainer Jürgen Kihm. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 10. März 2019))

Das erste Spiel in der Playoff-Serie gegen Berner Oberland hatte Zug United aufgezeigt, dass einige unkonzentrierte Sekunden reichen, um das Spiel komplett aus der Hand zu geben. Das Team wollte im Vergleich zur letzten Begegnung, als man im Startdrittel drei Tore zuliess, die ersten 20 Minuten in diesem Spiel konzentrierter angehen.

Dieses Vorhaben misslang in der neuen Dreifachturnhalle der Kantonsschule Zug: Nach zwei Minuten hiess es 0:1. Die Gastgeberinnen liessen sich davon aber nicht beirren und spielten Torchancen heraus. Doch wie schon im ersten Spiel nutzten sie keine. Stattdessen verlor das Team kurz vor Schluss des Abschnitts die Konzentration während einiger Sekunden. Und wieder bestrafte der Gegner die Nachlässigkeiten. Mittels eines Doppelschlags in der 17. beziehungsweise 18. Minute erhöhten die Bernerinnen auf 3:0. Entsprechend geknickt verliessen die Zugerinnen das Feld.

Die Aufholjagd beginnt

Die United-Coaches Kihm und Jakob gaben klare Anweisungen, um dem Gegner im kommenden Drittel ein Bein zu stellen. Die Ansprache nützte, das Zuger Team startete gut und konnte in der 26. Minute durch Bösch verkürzen. Die Freude währte jedoch nur kurz: Niemelä stellte bereits eineinhalb Minuten später die Drei-Tore-Führung wieder her. Die Partie blieb spannend, es gab Chancen für beide Teams. Spargaaren fasste sich in der 37. Minute ein Herz und sorgte mit einem Schuss von der blauen Linie dafür, dass die Zugerinnen die zweiten 20 Minuten für sich entscheiden konnten – 2:4.

Um dieses Spiel noch zu drehen, mussten die Gastgeberinnen bis zum Schlusspfiff die Geduld bewahren und überzeugter den Abschluss suchen. Nach fünf Minuten im Schlussdrittel bot sich ihnen eine gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer, als eine Strafe gegen das Gastteam ausgesprochen wurde. Erneut erwies sich das Team als Chancentod, fand doch keiner der Abschlüsse den Weg in das Gehäuse. Die Zugerinnen hielten sich aber weiterhin an den Gameplan und liessen hinten wenig zu. Nach vorne blieb das Team gefährlich. Und nach einer Freistossvariante brachte Herzog ihr Team in der 52. Minute mit dem Treffer zum 3:4 bis auf ein Tor heran.

Alles auf eine Karte gesetzt

Die Aufholjagd wurde jedoch jäh gestoppt, als Hietanen den Ball nach einem Konterangriff versenkte. Rund sechs Minuten blieben der United. Bald ersetzen die Zuger Coaches die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin. Der Plan ging nicht auf: Hietanen sicherte ihrem Team zwei Minuten vor Ende des Spiels mit ihrem dritten Treffer den Sieg. Nach der 3:6-Niederlage stehen die Zugerinnen in der Best-of-5-Serie mit dem Rücken zur Wand. Nach der guten Leistung werden sie aber mit Selbstvertrauen auftreten. Die dritte Partie wird am kommenden Samstag ab 19 Uhr in Seftigen ausgetragen.

Mehr zur NLA gibt es hier.

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