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Ein Hansdampf in allen Gassen

Adrian Rogger ist Festwirt von zwei Beizen in der Schränzeregg. Nächstes Jahr strebt er einen Weltrekord an.
Guggenmusig und Festwirt: Adrian Rogger hat an der Fasi viel zu tun. (Bild: Werner Schelbert)

Guggenmusig und Festwirt: Adrian Rogger hat an der Fasi viel zu tun. (Bild: Werner Schelbert)

Am Samstag um 16 Uhr hat für Adrian Rogger, genannt «Gögger», der grosse Marathon begonnen. Seither arbeitet er fast rund um die Uhr im «Mälchstuehl» oder im «Covo Nero». Hinter diesen klingenden Namen stecken zwei Festbeizen in der Baarer Schränzegg unmittelbar hinter dem Gemeindesaal. Das kleine Beizendörfli ist für grosse und kleine Fasnächtler Treffpunkt, und das zu jeder Tageszeit. Mindestens eine der Beizen hat nämlich immer offen. Die letzten Pforten werden am Aschermittwoch frühmorgens um 6 Uhr geschlossen.

86 Stunden geöffnet

«Die Schränzegg hat 86 Stunden nonstop geöffnet», sagt Adrian Rogger. «Das ist wohl Weltrekord.» Und diesen würde er sich gerne bestätigen lassen. «Vielleicht gehen wir im nächsten Jahr das Projekt ‹Die längste Guggenparty der Welt› an.»

Zwei Stunden Schlaf pro Nacht

Damit an der Baarer Fasnacht etwas läuft, verzichtet der 29-Jährige vor allem auf eines: Schlaf. «Zwei Stunden pro Nacht müssen reichen. Dafür werde ich am Aschermittwoch 48 Stunden durchschlafen.» Und er ist bei weitem nicht der Einzige, der die Dauerherausforderung Schränzegg annimmt. Rogger, der als Teamleiter in der technischen Kundenberatung bei der Swisscom arbeitet, ist Präsident des Baarer Vereins Don Camillos, der die besagten beiden Beizen führt. Rund 80 Helfer stehen in den vier Tagen hinter der Bar. Die weiteren Beizen werden geführt von den Vereinen FahrBaarBar, Fruchtb@@r und der Hopfemandli-Zunft, und auch sie zählen auf die Mitarbeit vieler Helfer.

Auch in der Guggenmusig

Die Fasnacht für Adrian Rogger ist streng. Aber dem 29-Jährigen scheint das Führen von zwei Beizen nicht zu reichen. Der umtriebige Baarer ist auch Mitglied der Guggenmusig Belcantos, mit der er an der Fasnacht unterwegs ist. «Allerdings muss ich schon den einen oder anderen Auftritt weglassen», gibt er zu. «Schliesslich kann ich als Festwirt nicht allzu oft und allzu lange fehlen.» Dass er an der Fasnacht einen Teil des Guggenlebens verpasst, stört ihn kaum. «Das muss ich in Kauf nehmen. Und die Vorfasnacht konnte ich mit den Belcantos in vollen Zügen geniessen.»

Keine Auszeit

Wer nun meint, nach der Fasnacht könne sich Adrian Rogger länger ausruhen, irrt. Er steckt bereits mitten in den Vorbereitungen für das nächste grosse Fest. Vom 31. Mai bis 2. Juni feiern die Don Camillos ihr 5-Jahr-Jubiläum – und sie tun das auf die ausführliche Art. Am Festival treten Bands wie das Duo Alpenwind, Tomazobi oder Diamond Dust auf. «Das wird sicher eine gute Party», sagt «Gögger». «Schliesslich feiere ich am 31. Mai meinen 30. Geburtstag.»

Silvan Meier

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