Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ein kleiner Mann kommt in Oberägeri gross raus

Im Rahmen des Programms der örtlichen Kulturfachgruppe hat das Theater Saft das Stück «Der kleine Mann» gezeigt. Es ist ein Figurentheater, das wie gemacht für Kinder ist.
Hansruedi Hürlimann
Viviane Borsos (links) und Giannina Masüger begeistern die Zuschauer in der Hofmatt. (Bild: Stefan Kaiser (Oberägeri, 16. Januar 2019))

Viviane Borsos (links) und Giannina Masüger begeistern die Zuschauer in der Hofmatt. (Bild: Stefan Kaiser (Oberägeri, 16. Januar 2019))

Die Geschichte vom kleinen Mäxchen, der sich nichts sehnlicher wünscht, als Zirkusartist zu werden, ist voller Fantasie. Das Besondere daran ist, dass die wichtigste Figur eine ganz kleine Holzpuppe ist, die die Hauptrolle verkörpert. Interpretiert wird sie von Giannina Masüger, die der kleinen Puppe mal ihre Stimme leiht, dann aber wieder als deren Personifizierung in Lebensgrösse auftritt. Das bedeutet für die kleinen wie auch grossen Zuschauer, dass sie den Rollenwechsel erkennen. Dies umso mehr, als der kleine Max zusammen mit dem Zauberer Jokus von Pokus (gespielt von Viviane Borsos) verschiedene Abenteuer in und ausserhalb der Manege erlebt.

Die jungen Zuschauer bei der gestrigen Vorstellung von «Der kleine Mann» des Theater Saft in Oberägeri waren denn auch sehr aufmerksam. Während der ganzen Zeit war kein Mucks zu hören. Auf die Frage, was ihnen am besten gefallen habe, sagte die 8-jährige Mailin anschliessend: «Die Zauberkünste». Und für ihre gleichaltrige Kollegin war «alles spannend».

Mit Improvisationen zum Stück

Beim anschliessenden Gespräch bestätigten die beiden Schauspielerinnen gegenüber unserer Zeitung, dass der häufige Szenenwechsel auch für Profis volle Konzentration erfordere. Was sie an Spielorten wie dem Musik- und Theatersaal Hofmatt schätzten, sei eine gewisse Intimität und die Nähe zu den Zuschauern.

Das frei nach Erich Kästner gestaltete, einstündige Stück erarbeiteten sie zusammen mit der Regisseurin Andrea Schulthess. «Mit Improvisationen werden die einzelnen Szenen erprobt und danach werden die Texte festgehalten», erklärten die beiden. So könnten sie herausfinden, was szenisch und von den Requisiten her machbar sei.

Für Claudia Häusler, die Beauftragte von Kultur Oberägeri, war es erfreulich, dass trotz des sonnigen Winterwetters eine stattliche Anzahl von Kindern, viele in Begleitung von Erwachsenen, den Weg in die Hofmatt gefunden hatten. Der nächste Anlass von Kultur Ägeri wird am Samstag, 26. Januar, in der Ägerihalle über die Bühne gehen. Dann kommt der Jazzmusiker Philipp Fankhauser mit «I’ll Be Around Tour – Unplugged» nach Unterägeri.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.