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Ein kleines, aber feines Zuger Mentoringprogramm

Seit zwölf Jahren gibt es das Lehrstellen-Tandem. Hier finden Jugendliche Unterstützung, wenn die Lehrstellensuche nicht leicht fällt. Im Schnitt gelingt es in über der Hälfte aller Fälle, eine Lehrstelle im Wunschbereich zu finden.
Beim Schlussapéro (von links): Alfons Abart, Alois Rast, Philipp Kissling, Michael Felber, Verena I. Thomann, David Furrer (Koordinator Lehrstellen-Tandem), Rémy Müller (Bildungsnetz Zug), Stephan Schleiss (Regierungsrat). (Bild: pd)

Beim Schlussapéro (von links): Alfons Abart, Alois Rast, Philipp Kissling, Michael Felber, Verena I. Thomann, David Furrer (Koordinator Lehrstellen-Tandem), Rémy Müller (Bildungsnetz Zug), Stephan Schleiss (Regierungsrat). (Bild: pd)

Das BIZ ZUG (Berufsinformationszentrum) führt gemeinsam mit den «Kiwanis Clubs» und den «Business Professional Women» das Lehrstellen-Tandem. Das Mentoringprogramm besteht seit zwölf Jahren und unterstützt Jugendliche bei der Lehrstellensuche im Endspurt. Einige Jugendliche erhalten von zu Hause wenig Unterstützung in diesem Bereich. Hier springt das Tandem ein. Die Mentorinnen und Mentoren engagieren sich freiwillig.

Gemeinsam mit den Jugendlichen suchen sie nach einer passenden Lösung und begleiten diese ein Stück auf ihrem Weg. Von den 265 Jugendlichen, die seit 2006 am Lehrstellen-Tandem teilgenommen haben, konnten gut die Hälfte noch eine Lehrstelle finden. Dieses Jahr lag der Wert etwas tiefer – bei 46 Prozent. Wer seine Wunschlehrstelle trotz Unterstützung nicht findet, landet nicht etwa in einem Zwischenjahr, sondern kann seinen Bildungsweg zum Beispiel mit einem Brückenjahr fortsetzen.

Unterstützung im Endspurt

Das Tandem startet jeweils im März des letzten Schuljahres, also dann, wenn die meisten Schulabgängerinnen und Schulabgänger schon lange eine Lehrstelle haben. Hier kommt es immer wieder zu herausfordernden Situationen, denn die Zeit ist knapp. Trotzdem haben zuverlässige und willige Jugendliche sehr gute Chancen, mit der Unterstützung einer erfahrenen Fachkraft doch noch eine Lehrstelle zu finden.

Schlussbericht Lehrstellen-Tandem 2018.pdf

Privates Engagement gegen die Jugendarbeitslosigkeit

Das kleine, aber feine Mentoringprogramm funktioniert dank privatem Engagement und einer treuen Mentorenschaft aus den Reihen der «Kiwanis Clubs» und der «Business Professional Women». Es unterstützt Jugendliche an der Nahtstelle und hilft so, Jugendarbeitslosigkeit zu verhindern – persönlich und unkompliziert. (haz/PD)

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