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Das Oberägerer Open Air «Uferlos» überzeugt mit Vielseitigkeit

An der fünften Ausgabe des Open Air «Uferlos» auf dem Seeplatz herrschte trotz eines nassen Intermezzos eine heitere Stimmung. Nicht zuletzt dank einer Zuger Band.
Hansruedi Hürlimann
Die Zuger Band Kurios Kurt & Söhne mit Gastmusiker Julian von Flüe (rechts). (Bild: Stefan Kaiser (Oberägeri, 30. Mai 2018))

Die Zuger Band Kurios Kurt & Söhne mit Gastmusiker Julian von Flüe (rechts). (Bild: Stefan Kaiser (Oberägeri, 30. Mai 2018))

Unmittelbar vor Konzertbeginn am Mittwochabend fielen die ersten Regentropfen, gefolgt von einem veritablen Gewitter mit Windböen. Statt sich dem Musikgenuss hinzugeben, flüchteten die wenigen Besucher unter die aufgespannten Sonnenschirme oder suchten sich Schutz in der Studenhütte. Zum Glück hatte der Veranstalter über dem fest installierten Sonnendach noch eine Plastikplane befestigt, sodass die Instrumente und die technischen Einrichtungen auf der Bühne vom Regen weitgehend verschont wurden.

Nachdem sich die Gewitterwolken über Oberägeri verzogen hatten und sich eine milchige Sonne zeigte, konnte das Programm des Open Air «Uferlos» endlich starten. Zum Auftakt spielte die einheimische Formation «Kurious Kurt & Söhne». Die stimmgewaltige Zwei-Generationen-Band begeisterte mit ihren Songs das Publikum und animierte einige der Besucher zum Tanzen – auf dem feuchten Rasen notabene. Der mehrstimmige Gesang aus der Countrymusik und die witzigen Kompositionen mit Potenzial für Kalauer wurden mit langem Applaus belohnt, was zu Zugaben führte.

Viele Helfer im Einsatz

Nach dem verlängerten Einsatz der Zuger machten sich die fünf Musiker von «Bajanski Bal» bereit. Die 2006 gegründete Multikulti-Formation aus Profimusikern und -sängern intonierte Songs aus dem reichen Schatz der osteuropäischen Volkslieder. Sie setze damit einen ohrenfälligen Kontrapunkt zu ihren Vorgängern.

Laut Claudia Häusler, der Kulturbeauftragten von Oberägeri Kultur, ist dieser musikalische Mix gewollt. «Wir bringen jedes Jahr ein anderes Beispiel von Weltmusik an unser Festival», sagte sie über die Programmgestaltung. Der Name «Uferlos» werde so zur Metapher für ein vielfältiges musikalisches Angebot, bei dem die Qualität stimmen müsse. «Klein aber fein», sei die Devise des Veranstalters, was mehr und mehr Besucherinnen und Besucher von auswärts anlocke.

So auch die Steinhauserin Elvira Meierhans. Der besondere Ort am See und die unterschiedlichen Musikstile hätten sie bewogen, zusammen mit einer Kollegin das Open Air zu besuchen, erklärte sie unserer Zeitung.

Verantwortlich für die Durchführung ist seit Beginn die Veranstaltungsgemeinschaft für Kultur «El-Toro». Es sind kulturbegeisterte Leute, die «Kultur in ihrer ganzen Facettierung regional gestalten wollen», wie es auf der Homepage heisst. Neben der Infrastruktur ist «El-Toro» zuständig für die Verpflegung der Besucher mit Speis und Trank. Ein Produkt mit Lokalkolorit war das Bier im Offenausschank, das reichlichen Absatz fand. Es stammte aus der Brauerei von Ruedi Blattmann, der die Käserei in der Wissenschwändi in Unterägeri zu einer Brauerei umgebaut hat.

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