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Zug: Ein Mix aus Jazz, Rock und Pop

Verschiedene Musikrichtungen, Altersgruppen und Instrumente tönen nach Chaos – so könnte man meinen. Die Musikschule Zug bringt aber an ihrer 86. Ausgabe der Live Session alles unter einen Hut.
Lena Hausheer eröffnet die 86. «Live Session» der Musikschule Zug. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 30. November 2018))

Lena Hausheer eröffnet die 86. «Live Session» der Musikschule Zug. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 30. November 2018))

Saxofon-Solos, Gesangsduette, Klavier, Gitarre und Keyboard im Einklang, eine E-Gitarren-Band und Perkussion innerhalb von einer Stunde. Die Musikschule Zug macht es möglich und bringt dieses Potpourri hervorragend über die Bühne. Am Freitagabend in der Aula der Musikschule Zug bieten Kinder bis hin zu jungen Erwachsenen eine musikalische Reise durch Jazz, Rock und Pop.

An der 86. Ausgabe der Konzertreihe Live Session ist die Aula gefüllt bis zum letzten Platz. Der Eintritt ist frei. Am Eingang steht eine Kollekten-Box. Einige Stühle werden noch zusätzlich hingestellt, damit die Zuschauer nicht auf dem Boden sitzen müssen. Die kleinsten Gäste tun dies dennoch. Das Publikum ist bunt gemischt. Alt oder jung – es sind alle mit dabei.

Eine abwechslungsreiche Stunde

Eröffnet wird die Session durch Lena Hausheer mit dem Saxofon gefolgt von einem Gesangsduett mit Zélie Lam und Sumako Aschwanden. Schon jetzt ist klar, dass dies eine abwechslungsreiche Stunde wird. Viele bekannte Popstücke wie «All The Things You Are» oder «Seven Years» werden vorgetragen und regen den einen oder anderen beinahe zum mitsingen an. Einzigartig ist der Vortrag vom Stück «Cannonball Shuffle». Drei E-Gitarren und ein Schlagzeug rocken die Bühne. Eine Ad-hoc-Band mit Potenzial. Auffallend gut sind die Gesangsvorträge von Nathaniel Cartier und Zélie Lam. Er singt mit Lego House solo einen Popklassiker und überzeugt das Publikum voll und ganz. Sie beeindruckt am Klavier und gleichzeitigem Gesang mit einer Coverversion von «Waves» von Dean Lewis. Für kurze Zeit vergisst man als Zuschauer den Stress des Alltags und gibt sich voll und ganz der Musik hin.

Den Schlusspunkt setzt ein Ensemble aus zwölf jungen Musikern an E-Gitarren und Perkussion. Gespielt wird das wohl erfolgreichste Schweizer Lied «079». Die Schüler machen den Künstlern Lo & Leduc alle Ehre. Ein toller Abschluss.

Die Teilnahme an dieser Live Session ist für die auftretenden Schüler völlig freiwillig. In Absprache mit der Musiklehrperson können sich interessierte Interpretinnen und Interpreten jeweils anmelden. «Zu wenig Anmeldungen gibt es trotz Freiwilligkeit nie. Diese Vortragsreihe ist äusserst beliebt bei unseren Schülern. Ich muss eher auf die Bremse treten, sodass die einzelnen Sessions nicht zu lang werden», meint Mario Venuti zufrieden. Er ist Rektor der Musikschule Zug. Die Live Sessions finden an fast allen Freitagabenden bis hin zu den Sommerferien statt. Die meisten Termine sind offen für jede Stilrichtung. Am 14. Juni 2019 findet die letzte Session unter dem Motto Highlights statt. Hier dürfen die besten Schülerinnen und Schüler noch einmal auftreten. Ausgesucht werden diese von Mario Venuti.

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