Ein Museum für General Henri Dufour

In einer Festung bauen vier Zentralschweizer derzeit ein Museum. Und huldigen einer Schlüsselfigur der Schweiz.

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Thomas Landolt eröffnet ein Museum über den Schweizer General Henri Dufour in einem Bunker. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Thomas Landolt eröffnet ein Museum über den Schweizer General Henri Dufour in einem Bunker. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wer hier rein will, muss alles verkehrt machen: erst den Schlüssel im Schloss nach rechts drehen, dann die Klinke empor drücken. Ein Trick, damit Laien draussen bleiben, erklärt Thomas Landolt. Der Walchwiler steht vor dem Artilleriewerk Halsegg und gewährt Einlass in einen der zwei identischen Bunker. Über eine Wendeltreppe gehts sechseinhalb Meter in die Tiefe.

Es ist kühl, riecht modrig. Viel zu erkennen ist da nicht; weniger wegen des schummrigen Lichts als aufgrund der Tatsache, dass die Räume weit gehend leer sind. Landolt aber steht hier und strahlt: Vor seinem inneren Auge sieht er nicht etwa den kahlen Beton, sondern das, was hier bald zu sehen ist: das erste Dufour-Museum der Schweiz. Gemeinsam mit dem Baarer Lorenz Strickler sowie Paul Hardegger und Paul Husistein, beide aus Sattel, steht Thomas Landolt dem Verein Artilleriewerk Halsegg vor. In dessen Namen haben sie die beiden doppelstöckigen Bunker von 1988 im Baurecht übernommen

Sarah Kohler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.