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Leserbrief

Ein mutiges Eingeständnis

«Wer was in Syrien will», Ausgabe vom 22. Oktober

Der amerikanische Präsident schreibt öfter auf Twitter. Manches davon verdient es vielleicht nicht, kommuniziert zu werden. Was er aber in den frühen Morgenstunden (5.14 Uhr) am 9. Oktober schrieb, ist es aber sehr wohl. Von einer Sensation zu reden, schiene mir nicht einmal abwegig. Bis auf ganz wenige Ausnahmen nahmen die ansonsten doch sehr sensationslüsternen Medien dieser Welt keine Kenntnis davon. Warum wohl?

Hier der Wortlaut: Die USA haben acht Billionen Dollar für den Kampf im Nahen Osten ausgegeben. Tausende unserer grossartigen Soldaten sind gestorben oder wurden schwer verwundet. Millionen von Menschen sind auf der anderen Seite gestorben. In den Nahen Osten zu gehen ist die schlechteste Entscheidung, die jemals in der Geschichte unseres Landes getroffen wurde! Wir zogen unter einer falschen und jetzt widerlegten Prämisse in den Krieg, den Massenvernichtungswaffen. Es gab keine! ...

Trump reagierte mit diesem Beitrag auf die Vorwürfe gegenüber seinem Entschluss, die US-Truppen aus dem Norden Syriens abzuziehen. Trumps Worte haben – näher besehen – durchaus das Potenzial, eine radikale Wende in der Weltpolitik einzuleiten.

Daniel Wirz, Zug

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