Ein neuer Video-Würfel informiert die EVZ-Fans in der kommenden Saison

Der EV Zug investiert viel Geld, um den Zuschauern auch neben dem Eis ein spezielles Erlebnis zu bieten.

Marco Morosoli
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An der Decke der Bossard-Arena hängt ein neuer Video-Würfel.

An der Decke der Bossard-Arena hängt ein neuer Video-Würfel.

Bild: Marisa Boog/PD

In den vergangenen Tagen herrschte in der Bossard-Arena emsiges Treiben. Techniker holten den rund 8 Tonnen schweren Video-Würfel von der Stadiondecke herunter und zerlegten ihn fachmännisch. Mittlerweile hängt bereits die neue Anlage am Arena-Himmel. «Wir haben einen Lieferanten aus Schweden, welcher dort einige der grösseren Arenas ausgestattet hat», erklärt der EVZ-CEO Patrick Lengwiler. Was den neuen Würfel von demjenigen unterscheidet, welcher neun Jahre in Betrieb war: Er verfügt rundherum über LED-Platinen. «Die bespielbare Fläche ist rund 150 Quadratmeter gross und damit dreimal grösser als bisher», streicht der EVZ-CEO einen gewichtigen Vorteil gegenüber der vorherigen Anlage heraus. Der EVZ bezahlt für den neuen Würfel gemäss Patrick Lengwiler rund eine Million Franken. Er ist Bestandteil der weiteren LED-Laufbänder in der Arena. Die LED-Technik ist nun also auch bei der Matchuhr im Einsatz.

Bereits bei der Eröffnung der Bossard-Arena vor fast zehn Jahren hat der EVZ den Video-Würfel selber berappt. Damals kostete dieser gleich viel wie heute der neue. Letzterer bietet aber für den Nutzer viel mehr Potenzial.

Die alte Anlage ist bereits weggebracht worden, um sie fachgerecht zu entsorgen. Die Matchuhr bekommt in der Eishalle Ebnet in Küssnacht am Rigi eine neue Heimat. Der neue Besitzer hat bei einer Ausschreibung des Zuger Amts für Sport den Zuschlag bekommen. Wann die EVZ-Fans die neue Errungenschaft der Zuger live sehen können, das ist derzeit wegen der Coronavirus-Vorschriften noch ungeklärt.