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Badi Hünenberg: Ein neues Becken aus Edelstahl

Für 985 000 Franken soll das Nichtschwimmerbecken in der Badi saniert werden. Der Preisunterschied zur günstigeren Variante ist laut dem Gemeinderat geringer als anfangs angenommen.
Rahel Hug
Das Nichtschwimmerbecken im Strandbad Hünenberg hat seine Lebensdauer erreicht. (Bild: Maria Schmid (Hünenberg, 13. Juli 2017))

Das Nichtschwimmerbecken im Strandbad Hünenberg hat seine Lebensdauer erreicht. (Bild: Maria Schmid (Hünenberg, 13. Juli 2017))

Veraltete Leitungen, Senkungen und eine Badewassertechnik, die nicht mehr den heutigen Normen entspricht: Das Nichtschwimmerbecken in der Badi Hünenberg hat eine Sanierung nötig. Nach einer Nutzungsdauer von rund 37 Jahren hätten die technischen und baulichen Anlagen ihre Lebensdauer überschritten, schreibt der Gemeinderat in der Vorlage zur Gemeindeversammlung vom Montag, 10. Dezember. Die Hünenberger Stimmberechtigten werden an der Versammlung über einen Kredit von 985000 Franken für die Sanierung des Beckens inklusive Wasseraufbereitungsanlage entscheiden. Neben diesem Projekt stehen sieben weitere Traktanden auf dem Programm (siehe Box).

Bereits im Mai 2017 hat der Gemeinderat den Parteien verschiedene Sanierungsvarianten vorgestellt. Diese haben sich mehrheitlich gegen einen Rückbau des Nichtschwimmerbeckens und für eine Sanierungsvariante aus Edelstahl ausgesprochen. «Die Senkungen am bestehenden Nichtschwimmerbecken haben zur Folge, dass nur die Varianten Folie mit einer Edelstahlrinne oder komplett aus Edelstahl in Frage kommen», schreibt der Gemeinderat nun in der Vorlage. Im Laufe der Planung habe sich gezeigt, dass der Preisunterschied zwischen den Varianten «Folie mit Edelstahlrinne» und «Edelstahlbecken» geringer sei als anfangs angenommen.

Die Traktanden

An der Gemeindeversammlung vom Montag, 10. Dezember (20 Uhr, Saal «Heinrich von Hünenberg»), stehen folgende Traktanden auf dem Programm: Protokoll der Versammlung vom 18. Juni; Budget für das Jahr 2019 und Steuerfuss; Investitions- und Finanzplan für die Jahre 2019 bis 2023; Kenntnisnahme der neuen Finanzstrategie; Kreditbegehren für die Sanierung des Nichtschwimmerbeckens in der Badi; Ortsbildschutzzone Wart: Teilrevision des Zonenplans und der Bauordnung, Teilrevisionen des Personal- sowie des Entschädigungsreglements. (rh)

Beim Vergleich der zwei Möglichkeiten kommt der Rat zu folgendem Schluss: «Die Folie müsste nach zirka 15 bis 20 Jahren ersetzt werden. Die Kosten für den Folienersatz betragen rund 60 000 Franken, vorausgesetzt, es entstehen keine grösseren Schäden im Laufe der Betriebszeit.» Unter Berücksichtigung der jährlichen Betriebskosten und der Kosten für den Folienersatz seien die Gesamtausgaben der beiden Varianten nach spätestens 30 Jahren etwa dieselben. «Ab diesem Zeitpunkt wird die Variante Edelstahlbecken gegenüber der Folienvariante günstiger.» Deshalb beantragt der Gemeinderat die Umsetzung der Variante «Edelstahlbecken». Die Kommissionen stehen hinter ihm. So erachtet etwa die Jugendkommission ein solches Becken für die «familienfreundliche Gemeinde» als wichtig. Es diene den Kindern und Jugendlichen, erhöhe die Sicherheit und trage dazu bei, die Badi umfassend nutzen zu können.

Die Ortsparteien unterstützen den Vorschlag des Gemeinderates nach wie vor. Erhält das Projekt am Montag von der Stimmbevölkerung grünes Licht, ist die Vergabe und Bauvorbereitung für diesen Winter vorgesehen. Die Ausführungsplanung soll bis Frühjahr 2019 erfolgen und die Ausführung schliesslich ab September 2019 bis im Mai 2020 – so, dass der Badibetrieb nicht tangiert wird.

Grünes Forum will keinen höheren Steuerrabatt

Weil die Gemeinde Hünenberg 2019 einen höheren Anteil am kantonalen Finanzausgleich (ZFA) erhält, will sie ihren Einwohnern für das kommende Jahr einen höheren Steuerrabatt, nämlich 4 Prozent auf den Steuerfuss von 70 Prozent, gewähren (Ausgabe vom 7. November). Erwartungsgemäss sorgt das bei den bürgerlichen Parteien für Freude. Das Grüne Forum wird den Antrag stellen, den Steuerrabatt bei 2 Prozent zu belassen. «Im Finanzplan wird die Finanzmarktschuld bereits 2019 die limitierte Grenze erreichen und in den folgenden Jahren stetig weiter steigen», begründet Präsidentin Rita Hofer. Ausserdem fordert die Partei, einen zusätzlichen Betrag von 14000 Franken ins Budget aufzunehmen – als Beteiligung an der Aufarbeitung von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen.

Thomas Villiger, der Präsident der SVP, übt Kritik an der neuen Finanzstrategie. Diese sei keine wirkliche Strategie, ist er der Meinung. «Es fehlen Aussagen dazu, wie sich der Steuerfuss der Gemeinde Hünenberg entwickeln soll und in welche Richtung man mit der Finanzpolitik künftig steuern will.»

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