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Springkonkurrenz: Ein Olympiasieger war in Zug zu Gast

Am Pfingstmontag ist die erstmals fünftägige Springkonkurrenz zu Ende gegangen. Sie stellte nicht nur wegen ihrer Dauer alle vorherigen Austragungen in den Schatten.
Charly Keiser
Superstar Steve Guerdat und sein Wallach posieren mit Heinz Krienbühl (links), Susanne Caduff-Keller und Ulrich Straub. Bild: Charly Keiser (Zug, 21. Mai 2018)

Superstar Steve Guerdat und sein Wallach posieren mit Heinz Krienbühl (links), Susanne Caduff-Keller und Ulrich Straub. Bild: Charly Keiser (Zug, 21. Mai 2018)

Mit der Championatsprüfung der Elitereiter mit einer Hindernishöhe von 155 Zentimetern hat am Montagnachmittag die grösste Zuger Springkonkurrenz aller Zeiten geendet. Über 1600 Starts verzeichnete die Veranstaltung, die es seit 105 Jahren gibt und die heuer erstmals bereits am Donnerstagmorgen begann.

Startet die nächste Ausgabe am Mittwoch? «Dazu sage ich nichts», antwortet Ulrich Straub, Präsident des Organisationskomitees, der zuvor den Ball schon flach gehalten hatte. Es sei hier wie an einem CSI – einem internationalen Turnier also – habe ihm ein Besucher gesagt. «Doch wir bleiben vernünftig und verlassen den Pfad der Tugend nicht. Es genügt uns, ein erfolgreiches CS zu sein.»

Vom Nationenpreis auf das Stierenmarktareal

Doch am Montag wehte ein Hauch Weltklasse durch das Stierenmarktarel in der Herti. Denn Andy Kistler, Equipenchef der Schweizer Springreiter, der schon 2017 seine Aufwartung in Zug machte, überraschte bei seiner kurzen Ansprache im VIP-Zelt die lokale Prominenz. «Steve Guerdat wird heute hier in Zug antreten. Er hat gestern noch mit der Schweizer Mannschaft im französischen La Baule den dritten Rang im Nationenpreis gewonnen», erklärt er.

Im Zentrum des Interesses: Das Springpferd. Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Ein Reiter mit Pferd auf dem Weg zum Parcours. Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
Bild: Werner Schelbert (Zug, 19. Mai 2018)
9 Bilder

Grosses Springreiten in Zug

Artig posierte der Olympiasieger 2012 nach seinem Ritt der Championatsprüfung vor der Kamera. Und dies, obwohl er mächtig sauer war. Denn wegen eines Abwurfs hatte er hauchdünn das Stechen verpasst.

Alles andere als unzufrieden ist Ulrich Straub. «Man sollte ja eigentlich keine Superlative verwenden», sagte er: «Aber was das OK und die Helfer in den letzten fünf Tagen geleistet haben, ist schlicht und einfach sensationell.» Mehr als 20000 Besucher hätten die Konkurrenz besucht, so Straub.

Auch der Chamer Philipp Buhofer, dessen Tochter Simone nach längerer Absenz einen tollen Ritt mit der Stute Flying Girls zeigte, ist des Lobes voll: «Ein super Anlass für Zug». Und Danilo Schwerzmann, Präsident der Offiziersgesellschaft Zug ergänzt: «Ein ehrwürdiger und toller Anlass, der nicht umsonst auf immer grösseres Interesse bei Zuschauern und Sportlern stösst.»

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