Ein Rekordjahr für das Museum Burg Zug

Das Jahr 2019 war für das Museum Burg Zug ein Jahr der Superlative. Insgesamt besuchten 17'390 Personen das Museum.

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Die Burg Zug zeigt mit «Ernstfall - Die Schweiz im Kalten Krieg», eine Ausstellung über die Zeit, in der sich Ost- und West-Ideologien gegenüberstanden.

Die Burg Zug zeigt mit «Ernstfall - Die Schweiz im Kalten Krieg», eine Ausstellung über die Zeit, in der sich Ost- und West-Ideologien gegenüberstanden.

Bild: Stefan Kaiser, (Zug, 17. Juni 2019)

(haz) Das Jahr 2019 war für das Museum Burg Zug ein Rekordjahr. Die Mitarbeiter durften sich laut Medienmitteilung des Museums Burg Zug über insgesamt 17'390 Besucherinnen und Besucher freuen, die von einem vielfältigen Programm profitieren konnten. Eine Rekordzahl, wurden doch bis auf die beiden Eröffnungsjahre 1982/83 noch nie so viele Besucherinnen und Besucher innerhalb eines Jahres im Museum Burg Zug gezählt.

Im Programm standen 2019 zwei grosse Wechselausstellungen sowie eine kleinere Gemeindeausstellung. Bis Ende März zeigte das Museum die Sonderausstellung «gezeichnet. Die Buchenwaldkinder auf dem Zuger-berg» von Gastkurator Manuel Fabritz. Die Ausstellung startete bereits im Dezember 2018. Im Juni 2019 eröffnete mit «Ernstfall! Die Schweiz im Kalten Krieg» die hauseigene zweite grosse Sonderausstellung, die noch bis am 26. April dauert. Mit der Bürgergemeinde Oberägeri fand das Museum Burg Zug zudem einen zuverlässigen Partner für die bis Ende Mai dauernde Gemeindeausstellung «Mit Geisselknall und Glockenschall – Chlauseslä in Oberägeri».

Über 50 öffentliche Veranstaltungen

Doch nicht nur die drei Ausstellungen liessen das Jahr für das Museum Burg Zug besonders erscheinen, heisst es in der Mitteilung weiter. Insgesamt konnten die Besucherinnen und Besucher aus über 50 öffentlichen Veranstaltungen aussuchen. Speziell im 2019 waren dabei der alle zwei Jahre stattfindende Bestimmungstag, bei dem Interessierte alte Objekte auf Herkunft, Materialien und wenn möglich den monetären Wert untersuchen lassen konnten. Ein weiteres Highlight war das ebenfalls im Zweijahresrhythmus stattfindende Mittelalterfest, das in und um die Burg herum stattfand und vom Verein Mittelalterfest Zug und vom Grossen, allmächtigen und unüberwindlichen Rat von Zug (GAUR) organisiert wurde.

Anklang fanden auch die zahlreichen Angebote für Kinder und Schulklassen. Insgesamt fanden über 5000 Kinder und Jugendliche den Weg in die historische Zuger Burg. 97 Schulklassen und universitäre Gruppen nutzen das Museum als ausserschulischen Lernort. Mit den neu auf den Lehrplan 21 abgestimmten Schulangeboten finden hoffentlich auch in Zukunft weitere Schülerinnen und Schüler von Kindergarten bis Gymnasialstufe den Weg ins Museum.

Hinweis: Weitere Informationen unter www.burgzug.ch

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