Ein Roboter hilft im Kuhstall

Auf Zentralschweizer Bauernhöfen stehen rund 50 Melkroboter. Einem haben wir beim Arbeiten im Weiler Friesencham (bei Cham) zugesehen.

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Gerade für mittelgrosse Betriebe wie jenen von Klaus Waldispühl (im Bild) ist heute der Kauf eines Melkroboters prüfenswert. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Gerade für mittelgrosse Betriebe wie jenen von Klaus Waldispühl (im Bild) ist heute der Kauf eines Melkroboters prüfenswert. (Bild: Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Erika ist als Nummer 31 gespeichert und soll genau 15,2 Liter Milch abliefern. Die Software hat dies errechnet – sie kennt Erikas durchschnittliche Milchleistung und weiss genau, wie viel Zeit seit der letzten Melkung verstrichen ist.

Und der Computer weiss noch viel mehr: Er kennt die Form ihres Euters, die genaue Lage und Beschaffenheit der vier Zitzen, die Zellmenge und damit die Qualität ihrer Milch. Ein Laser erfasst nun das Euter. Der Roboter reinigt die Zitzen und melkt sie vor. Dann dockt er einen Schlauch an jede Zitze an.

Die Milch fliesst. Und wird in einem vollautomatischen kleinen Labor im Innern der Maschine gleich analysiert. Stimmt die Farbe? Stimmt vor allem die Zellzahl? Falls nicht, wird die Milch für die Fütterung der Kälber abgezweigt oder gegebenenfalls sogar weggeschüttet.

Christian Peter Meier/ks

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