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Leserbrief

Ein Sicherheitsverantwortlicher sollte eingesetzt werden

Zum tragischen Unfall eines Zugführers in Baden

Lieber Herr Meyer, das glaube ich Ihnen sogar, nichts von defekten Türen gewusst zu haben. Nur... das Management hat ein System zu installieren, in welchem unsichere Zustände, die zu einem Unfall führen könnten oder gar einen Fastunfall verursachten, gemeldet werden. Noch besser, der gemeldete unsichere Zustand sollte mit einem Verbesserungsvorschlag zur Beseitigung des Zustandes versehen sein. Meistens geschehen diese Meldungen an den Vorgesetzten, und dann passiert oftmals nichts. Da heisst es, Glück gehabt, viele Schutzengel haben dafür gesorgt, dass nichts passierte.

Nach meiner Erfahrung ist es doch so, dass man es immer schon irgendwie gewusst hat und aus purer Schlamperei nichts machte. Ich würde wirklich einen Sicherheitsverantwortlichen einsetzen, der die Meldung erhält, den Verbesserungsvorschlag prüft, und wenn als gut befunden, umsetzt. Aber jetzt kommt’s... Der Mitarbeiter mit der umgesetzten Meldung erhält eine Prämie von 143 Franken netto – weil verhindert wurde, die Nummer 144 anzurufen. Dies alles sollte zu Gunsten der Mitarbeitenden und Kunden ohne Verspätung erfolgen. Nun, Herr Meyer, haben Sie die Möglichkeit den Mitarbeitenden aufzusuchen, zu loben, und der Artikel erscheint in der SBB-Review oder sonst irgendwo. Wie Marketing bei der SBB geht, muss ich Ihnen bestimmt nicht sagen. Tun Sie dies sofort.

Hans Frank, pensionierter HR-Manager, Rotkreuz

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