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Der Froschkönig auf leichten Füssen

Die Tanzschule Steinhausen brachte im Dreiklang an drei Aufführungen mit dem Froschkönig ein getanztes Märchen auf die Bühne. Es war für alle Beteiligten eine echte Herausforderung.
Hansruedi Hürlimann
So leicht es scheint, so anspruchsvoll ist der Tanz auf Spitzen. Denise Heuer spielte den Froschkönig. (Bild: Roger Zbinden (Steinhausen. 9. Juni 2018))

So leicht es scheint, so anspruchsvoll ist der Tanz auf Spitzen. Denise Heuer spielte den Froschkönig. (Bild: Roger Zbinden (Steinhausen. 9. Juni 2018))

Unmittelbar vor Premierenbeginn mussten angesichts des grossen Publikumsaufmarsches zusätzliche Stühle in den Saal gebracht werden. Die vielen Besucher warteten gespannt darauf, wie die Geschichte von einem verwunschenen Prinzen choreografisch und tänzerisch umgesetzt würde. Das märchenhafte Geschehen ermöglichte den Einsatz von unterschiedlichen Figuren und Tanzarten – vom klassischen Ballett über die Polka bis hin zum hüpfenden Tanz des Froschkönigs.

Es waren farbenfrohe, von Anmut geprägte Tanzszenen, welche die 125 Tänzer und Tänzerinnen darboten – von den fünfjährigen Knirpsen bis hin zu den jungen Erwachsenen. Dabei bekamen die Zuschauer reife Leistungen zu sehen, die sie mit viel Applaus quittierten. Unterstützt wurde die choreografische Vielfalt von einer ebenso grossen Auswahl an Kostümen, die weitgehend aus dem Fundus von Thea Gassmann stammten.

Eine echte Teamarbeit

Die Besitzer der Tanzschule Steinhausen, Thea Gassmann und ihre Tochter Larissa, waren dank ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem Engagement das Rückgrat der Aufführung. «In Zusammenarbeit mit Harry Schärer haben wir das Märchen zu einer tanzenden Geschichte verarbeitet, die für die Zuschauer nachvollziehbar ist», sagte dazu Thea Gassmann. Unterstützt wurden sie dabei von den Tanzlehrerinnen Yvette Bernasconi, Sarah Malanowski und Lorenza Berto. Sie waren für das Einüben der einzelnen Szenen verantwortlich und sorgten dafür, dass ihre Schülerinnen gut vorbereitet auf die Bühne kamen. Wie zum Beispiel Anda Pop, die als Prinzessin einen Solopart überzeugend meisterte. Auf die Frage, was dabei die besondere Herausforderung war, sagten sie, das Tanzen auf Spitzen sei trotz ihrer zehnjährigen Erfahrung sehr anstrengend gewesen. Aus Mangel an Tänzern mussten die jungen Frauen die entsprechenden männlichen Rollen übernehmen. So tanzte Denise Heuer den Part des Froschkönigs, der durch den Kuss der Prinzessin erlöst wurde. «Ich bin kurzfristig eingesprungen, was nicht so einfach war», sagte sie zu ihrem Einsatz.

Erstmals auf der heimischen Bühne

Dank dem neuen Saal im Dorfzentrum konnte die Tanzschule Steinhausen das Publikum zu ihrer jüngsten Inszenierung erstmals auf heimischem Boden einladen. Zur anspruchsvollen Aufführung mit mehreren Einsätzen kam noch die neue Bühnentechnik, die es zu beherrschen galt, zumal nur zwei Hauptproben mit allen Beteiligten durchgeführt werden konnten. Umso erleichterter war Larissa Gassmann, die nach der erfolgreichen Premiere im Foyer sagte: «Ich bin froh, dass es so gut gelaufen ist».

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