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Ein Strohhalm für die Steinhauser Volleyballerinnen

Die Zugerinnen gewinnen das Spiel der letzten Playoff-Chance in der Nationalliga B gegen Toggenburg dank starker Nerven mit 3:2. Ein Überraschungsgast hilft ihnen dabei.
Claudia Lengacher
Mit vereinten Kräften blocken die Steinhauserinnen Francesca Nicoli (vorn) und Andrea Niederberger. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 12. Januar 2019))

Mit vereinten Kräften blocken die Steinhauserinnen Francesca Nicoli (vorn) und Andrea Niederberger. (Bild: Stefan Kaiser (Steinhausen, 12. Januar 2019))

Der VBC Steinhausen hat die zweite Durststrecke der laufenden Saison beendet und nach drei Niederlagen wieder gewonnen. Beim Spiel gegen Toggenburg war als Unterstützung Nicole Eiholzer. Sie liess nach der vergangenen Spielzeit von einer Beachvolleyball-Profikarriere ab und schnupperte am vergangenen Samstag seit Jahren wiedermal etwas Hallenluft im Sunnegrund.

«Wir erwischten einen guten Start und konnten viel Druck am Service machen», kommentierte Eiholzer nach dem 3:2-Erfolg gegen die Ostschweizerinnen die Partie. Tatsächlich: Die Steinhauserinnen begannen selbstbewusst und legten gleich einige Punkte vor, doch gegen Ende des Satzes kam wieder die altbekannte Unruhe ins Spiel. «Wir verkrampften uns etwas und verloren die Lockerheit», sagte Eiholzer. Es benötigte einige Satzbälle und einen Spielerinnenwechsel, bis der erste Durchgang doch noch gesichert wurde – 25:22.

Die Umstellungen des Trainers fruchten

Danach ging es deutlich hektischer zu und her auf der Seite des VBCS. Besonders in der Annahme zeigten sich Schwachstellen. Aber auch am Angriff konnte weniger verwertet werden und die Eigenfehlerquote stieg an. So gingen Satz Nummer zwei und drei an das Team aus Wattwil.

Der Steinhauser Trainer Amir Mustafic stellte das Team einige Male um, sodass Dijana Radulovic ab dem vierten Durchgang als Mittelblockerin fungierte. Die Gastgeberinnen fingen sich wieder und konnten den Druck am Service und am Block erhöhen. Toggenburg zeigte jedoch weiterhin eine gute Leistung und parierte viele Angriffe der Steinhauserinnen. So kam es zu einigen langen Ballwechseln. Konnte der VBCS in den vorangehenden Durchgängen die Ruhe und Geduld in solchen Situationen nicht aufbringen, gelang ihm das nun. Nach dem 25:21-Erfolg ging es in den Entscheidungssatz.

Nun waren die Steinhauserinnen nicht mehr aufzuhalten. Sie legten wiederum gleich einige Punkte vor und nutzten die Tatsache aus, dass die Annahme der Toggenburgerinnen etwas zu schwächeln begonnen hatte. Mit 15:10 gewann Steinhausen und bewahrt sich so noch eine Chance auf die Playoff-Qualifikation. Allerdings muss alles für sie laufen, damit das noch eintrifft. Toggenburg hat vier Punkte Vorsprung und nur noch ein Match auszutragen (gegen den Zweitletzten aus Giubiasco). Die Ostschweizerinnen müssen also mindestens einen Punkt abgeben, und Steinhausen seine zwei Begegnungen (mit Luzern und Züri Unterland) gewinnen.

Die Rückkehrerin Nicole Eiholzer hat jedenfalls Freude am Hallenvolleyball gefunden: «Das Team hat heute unglaublich viel in das Spiel gesteckt – Herzblut, Emotionen und natürlich Schweiss. Dass wir das Spiel noch für uns entscheiden konnten, ist dem Teamgeist zuzuschreiben. Es hat unglaublich Spass gemacht, wieder mit Steinhausen auf dem Feld zu stehen.»

Mehr zur NLB-Meisterschaft gibt es hier.

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