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Ein Zuger Erfolgsprojekt feiert Jubiläum

Als einziger Kanton in der Schweiz hat Zug die Alkohol- und Suchtprävention in den Verkehrskundeunterricht integriert. Das Besondere daran: Seit genau zehn Jahren sensibilisieren speziell ausgebildete Junglenkerinnen und Junglenker – sogenannte Peers – Fahrschülerinnen und -schüler für diese Problematik.
Zum Fahren lernen gehören nicht nur die hinter dem Steuer verbrachten Stunden. Auch der Verkehrskundeunterricht gehört dazu. Im Kanton Zug wird in diesem seit 10 Jahren Alkohol- und Suchtprävention betrieben. Das ist einzigartig in der Schweiz. (Bild: Keystone/Christian Beutler)

Zum Fahren lernen gehören nicht nur die hinter dem Steuer verbrachten Stunden. Auch der Verkehrskundeunterricht gehört dazu. Im Kanton Zug wird in diesem seit 10 Jahren Alkohol- und Suchtprävention betrieben. Das ist einzigartig in der Schweiz. (Bild: Keystone/Christian Beutler)

(haz) Fahren in angetrunkenen Zustand oder unter Drogeneinfluss ist eine der häufigsten Ursachen von Verkehrsunfällen. Um sich diesem Problem anzunehmen, hat das Amt für Gesundheit des Kantons Zug laut Medienmitteilung vor zehn Jahren einen neuen Weg eingeschlagen. Fahrschülerinnen und -schüler diskutieren mit speziell ausgebildeten jungen Erwachsenen über alkohol- und drogenbedingte Verkehrsunfälle. Damit – und das ist die Grundidee hinter dem Projekt «Deine Wahl – Deine Freiheit» – soll eine authentischere Wirkung erzielt werden, als wenn Fahrlehrpersonen ihren Schülerinnen und Schülern diese Informationen vermitteln.

Start des Projekts vor 10 Jahren

Im Jahr 2008 hat das Zuger Amt für Gesundheit mit der Umsetzung dieses Präventionsprojekt begonnen. Ein Jahr später startete «Deine Wahl – Deine Freiheit», indem sich Studierende der Pädagogischen Hochschule Zug, welche selbst die Autoprüfung absolviert haben, erstmals zu «Peer-Teachern» ausbilden liessen.

Im Rahmen des Verkehrskundeunterrichts informieren die «Peer-Teacher» Fahrschülerinnen und -schüler über die Gefahren von Alkohol, Drogen und Medikamenten im Strassenverkehr. Zusammen diskutieren sie auch mögliche rechtliche und finanzielle Folgen. Zudem werden gemeinsam Strategien und Regeln entwickelt, wie alkohol- und drogenbedingte Rauschfahrten vermieden werden können und worauf zu achten ist, wenn jemand Medikamente einnimmt.

Jugendliche fühlen sich angesprochen

Diese schweizweit einzigartige Art der Prävention kommt bei den Neulenkenden des Kantons Zug sehr gut an. 96 Prozent der Befragten empfanden die Lektion als interessant. 91 Prozent gaben an, dass sie den Einbezug der Gruppen und die Vielfalt an Erfahrungen schätzten. Beinahe alle Neulenkenden bekräftigten nach der Lektion zudem, dass sie die gewonnen Erkenntnisse beim Autofahren berücksichtigen werden.

Hinweis: Die Kurse finden jeweils donnerstags um 17.30 Uhr und 19.30 Uhr an der Verkehrsschule Zug statt. Infos unter www.verkehrsschule.ch

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