Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Zug/Cham: Ein zweiter Lidl im Kanton?

Noch bis zum 23. Januar liegt ein Baugesuch auf, das eine Umnutzung des ehemaligen Autohauses Auto Kaiser AG in Cham zum Ziel hat. Vermutet werden darf, dass dort ein Discounter einzieht.
Vanessa Varisco
Der zu erwartende Mehrverkehr ist laut Gutachten gut zu bewältigen. (Bild: Stefan Kaiser (Cham, 17. Januar 2019))

Der zu erwartende Mehrverkehr ist laut Gutachten gut zu bewältigen.
(Bild: Stefan Kaiser (Cham, 17. Januar 2019))

Aktuell liegt in Cham das Baugesuch der Pierre Sudan Leasing und Finanz AG für eine Umnutzung des ehemaligen Autohauses an der Hinterbergstrasse 19 und 21 bei der Städtler Allmend zu einem Detailhandelsgeschäft «für Güter des täglichen Bedarfs» auf. «Gemäss den dargestellten Reklameeinrichtungen handelt es sich dabei voraussichtlich um einen Lidl», wie Tiziano Cautero, Sachbearbeiter für Baugesuche bei der Pierre Sudan Leasing und Finanz AG, Auskunft gibt. Bereits heute gibt es im Kanton eine Lidl-Filiale an der Sagistrasse 10 in Baar. Auf Nachfrage berichtet Corina Milz, Head of Coporate Communication bei Lidl Schweiz: «Die Region um Cham ist für uns sehr interessant.» Da es sich um ein laufendes Verfahren handle, könne man aber aktuell keine weiteren Informationen liefern über die Umnutzung und den folgenden, geplanten Umbau.

Weiter ist dem Reklamegesuch zu entnehmen, dass sich die Projektkosten auf 1,8 Millionen Franken belaufen sollen. Baueingabe machten die Della Casa Architekten. Geplant ist vor allem die Reduktion der Parkplätze. Weil jene im Untergeschoss verbreitert werden, fallen dort 36 Parkplätze weg. Die Stellplätze im Erdgeschoss werden komplett abgebaut auf der Ostseite gleichermassen wie auf der Nordseite. Im Projekt wurden Reserveparkplätze aufgeführt, «welche bei der Optimierung im Betrieb noch zusätzlich erstellt werden können», wie es im Baugesuch heisst.

Keine Qualitätseinbussen im Verkehr

Im beigelegten Verkehrsgutachten werden das erwartete Mehraufkommen und die grossräumigen Auswirkungen des Projekts besprochen. Zwar soll die geplante Einkaufsfläche kleiner als im Ist-Zustand ausfallen, dennoch sei «mit einem höheren Fahraufkommen pro Flächeneinheit und Parkplatz zu rechnen.» Betont wird ausserdem der besondere Engpass für die Städtler Allmend die Lichtsignalanlage Alpenblick, welche seit Jahren an der Kapazitätsgrenze operiere. Das geplante Projekt habe aber keine spürbaren Auswirkungen auf diesen Knoten. Cautero führt aus: «Das Gutachten weist nach, dass das bestehende Strassennetz, die zusätzlich erzeugten Fahrten ohne Qualitätseinbussen aufnehmen kann.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.