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Eine Ägerer-Auszeichnung mit Feuerwerk

Von der Sportlerehrung über die Ägeri-Award-Vergabe bis zu knallenden Raketen.
Sabina South
Die Ägeri-Award-Gewinner (von links nach rechts): Iwan Iten, Hans-Ruedi Nussbaumer, Wendelin Heu, Theres Arnet-Vanoni, Oswald Iten und Christoph Poincilit. (Bild: Patrick Hürlimann, 20. Juli 2019)

Die Ägeri-Award-Gewinner (von links nach rechts): Iwan Iten, Hans-Ruedi Nussbaumer, Wendelin Heu, Theres Arnet-Vanoni, Oswald Iten und Christoph Poincilit. (Bild: Patrick Hürlimann, 20. Juli 2019)

Die Abendsonne meinte es gut mit dem Ägerital. Warm glitzerte sie Samstagabend über den glatten See und lockte rund 300 Besucher an dessen Ufer. Für einmal war der Weg zum Seeplatzgelände gezäumt von Imbissbuden - hier verkaufte die Kindertrachtengruppe Hotdogs, der Tennis Club Pommes und die «Juvesa» Hamburger. Etwas näher am Ufer dann ein grosses weisses Festzelt. Unter dessen Dach sammelte sich ein Konglomerat aussergewöhnlicher Menschen an. Gut 28 Sportlerinnen und Sportler aus elf verschiedenen Sportarten tummelten sich um die Festbänke. Die Sportkleidung wich einer Krawatte oder einem Kleidchen.

«Ich bin schon sehr gespannt, wie das abläuft», verriet Andrea Isenegger vor der Feier. Sie führte als einfühlsame Moderatorin durch den Abend, immer wieder begleitet von sommerlichen Latin-Klängen der Band Passion Latino, die sich auf dem hinteren Teil der Bühne niedergelassen hatte. Schliesslich nahmen die Sportler ihre Ehrungen mit viel Applaus und einem breiten Lachen auf dem Gesicht entgegen (siehe Box) und freuten sich über den finanziellen Zuschuss in die jeweiligen Sportlerkassen.

Dann wurde es Zeit für die eigentlichen Sternchen des Abends, den Ägeri Awards- Gewinnerinnen und Gewinnern. Aus etlichen Einsendungen hatte die Jury vier Menschen aus den Kategorien «Kultur», «Wirtschaft», «Natur und Umwelt» und «Soziales Engagement» ausgewählt. Das bereits warmgelaufene Publikum geizte nicht mit Applaus, als Wendelin Iten die Ehrung für sein Engagement im Bereich der Ländlermusik entgegennahm. Hans-Ruedi Nussbaumer bekam stellvertretend für die Region Raten den Wirtschaftsaward. Für den Erhalt von Flächen mit hoher Biodiversität wurde das Vernetzungsprojekt Unterägeri, vertreten durch dessen Präsidenten Oswald Iten, ausgezeichnet. Theres Arnet-Vanoni freute sich als einzige Frau sichtlich an der Wertschätzung ihrer unermüdlichen sozialen Arbeit als ehrenamtliche Präsidentin von Benevol Schweiz.

Ein Vater wird für seinen Einsatz geehrt

«Nun kommen wir zum Höhepunkt des diesjährigen Ägeri-Awards», verkündete der Unterägerer Gemeinderat Fridolin Bossard. Zur Verleihung des Ägeri-Specials werde alle zwei Jahre eine Persönlichkeit aus dem Ägerital für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. «Diese Person hat etwas ganz Besonderes geleistet für die Gesellschaft», sagte Bossard. Christoph Poincilit, dessen Kinder an der seltenen Erbkrankheit Niemann-Pick C leiden, habe sein ganzes Leben der Suche nach einer wirksamen Therapie zur Behandlung der Krankheit ausgerichtet. Im Zelt wurde es still, beinahe andächtig. «Poincilit hat die NPSuisse, Schweizerische Niemann-Pick-Vereinigung gegründet und das Präsidium übernommen», fügte Bossard an, bevor er Poincilit den Pokal überreichte. «Die Hoffnung war immer da und sie bleibt», so der Preisträger. Ein tosender Applaus folgte der Honorierung dieser fünf aussergewöhnlichen Menschen. Ein Jubel, der nur vom Auftakt zum Sommernachtsfest unterbrochen werden konnte. Lanciert von Ägerital-Sattel-Tourismus fand zum ersten Mal im Anschluss der Preisverleihung das Feuerwerk statt, musikalisch inszeniert von der Coverband «Triple Bypass». Bald schon feierten die Besucher die Farbenpracht, die Musik und ihre ganz eigenen, heimischen Helden unter dem klaren Sternenhimmel.

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