Eine Frauenquote für den Kanton?

In der kantonalen Verwaltung in Zug sind nur 15 Prozent der obersten Kaderposten von Frauen besetzt. Braucht es eine Quotenregelung?

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Frauen auf der Teppichetage: In der kantonalen Verwaltung in Zug könnten es noch mehr sein. (Bild: Getty)

Frauen auf der Teppichetage: In der kantonalen Verwaltung in Zug könnten es noch mehr sein. (Bild: Getty)

Was die Stadt Zug schon erreicht hat, ist beim Kanton noch in weiter Ferne: Rund 40 Prozent der Kaderpositionen sind in der städtischen Verwaltung von Frauen belegt. Beim Kanton sieht die Quote schlechter aus. In der Verwaltung finden sich nur gerade 15 Prozent Frauen in den obersten Etagen unter den Amtsleitern und Generalsekretären. Eine Etage tiefer – bei den Abteilungs- und Bereichsleitern – sieht es zwar etwas besser aus. Doch auch dort werden 75 Prozent der Stellen von Männern besetzt.

Um dies zu ändern, hat der Kanton bereits erste Schritte unternommen. So wird gemäss Regierungsrat Peter Hegglin die Teilzeitarbeit gefördert. «Mehr Frauen sind sehr willkommen.» Diese Anstrengung genügt einigen jedoch nicht. «Wir schätzen, dass die Diskussion im Kanton lanciert wurde», sagt CVP-Kantonsrätin Christine Blättler-Müller. Nun brauche es Taten.

Samantha Taylor und Stephanie Hess

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