In Beinwil werden Feuerwehrlokal und Werkhof in einem Gebäude zusammen geführt

Mit dem Spatenstich in Beinwil können die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrlokal und den Werkhof beginnen. Kostenpunkt: 2,9 Millionen Franken.

Melanie Burgener
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Eine Visualisierung des neuen Werkhofs und Feuerwehrlokals in Wiggwil/Beinwil.

Eine Visualisierung des neuen Werkhofs und Feuerwehrlokals in Wiggwil/Beinwil.

Bild: PD

«Heute ist ein historischer Moment», sagte Albert Betschart. Der Beinwiler Gemeindeammann war sichtlich stolz, als er am vergangenen Dienstagabend zum Spatenstich des neuen Mehrzweckbaus begrüsste. Ab jetzt können die Arbeiten zu einem langersehnten Projekt, einem kombinierten Gebäude mit Werkhof und Feuerwehrlokal, offiziell starten. Ein ähnliches Bauvorhaben hatte die Gemeinde bereits im Jahr 2011 geplant.

«Damals wollte man das Schulhaus erweitern und einen Werkhof dazustellen», erzählte Betschart. Doch schon bald habe man feststellen müssen, dass die Kosten für beide Projekte zu hoch wären. «Zu Gunsten der Schule haben wir auf einen neuen Werkhof verzichtet», erklärte er.

Fünf Jahre später wurde das Projekt wieder aufgenommen. Der neue Plan: ein neuer Werkhof und ein Feuerwehrlokal auf einem eigens dafür erworbenen Grundstück an der Kantonsstrasse im Beinwiler Weiler Wiggwil. Diese Kombination passt perfekt, wie Betschart bestätigte: «Wir bauen ein Gebäude für die Sicherheit des Dorfes und auch für die Sauberkeit der Gemeinde.»

Knapp drei Millionen für den zweigeschossigen Bau

Rund 2,9 Millionen Franken wird der komplette Bau kosten. Darin eingerechnet sind die Investitionen für das Grundstück, die Kosten für den Baukörper selbst sowie für die Umgebungsarbeiten und die Nebenkosten. Bereits im Sommer 2021 soll der Bau bezugsbereit sein. «Das Gebäude ist zweigeschossig und entsteht als Kombinationsbau mit gemeinsam genutzten Räumen», erklärte Daniel Ott von der Baderpartner AG. Die Architekturfirma mit Sitz in Aarau hat im Dezember 2017 den Beinwiler Wettbewerb um die Planung und Bauführung des Mehrzweckgebäudes gewonnen. Sie wurden aus fünf Teilnehmern von einer Fachjury ausgewählt.

Nach vielen einzelnen Planungsschritten konnte das Baugesuch schliesslich vom 27. Mai bis am 25. Juni 2019 aufgelegt werden. «Wie es so oft ist: Am letzten Tag, am 24. Juni, ist eine Beschwerde eingegangen», erzählte Betschart. Diese konnte bis im Oktober des vergangenen Jahres zwar behandelt und abgewiesen werden, doch nur knapp einen Monat später sei beim Kanton eine neue Beschwerde eingereicht worden. Bis diese abgewiesen werden konnte, sei viel Zeit vergangen, was den Baustart bis jetzt hinausgezögert habe.

«Aber», merkte Albert Betschart an, «was lange währt, wird endlich gut. Und unter diesem Stern hoffen wir, dass wirklich alles gut läuft.»