LESERBRIEF
Eine Sünde gegen Natur und Landschaft

«Neuer Windpark im Portfolio», Ausgabe vom 16. Januar

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Unverständlich und nicht nachvollziehbar ist die Investition in einen Windpark in Deutschland. Es ist also dem WWZ egal, ob auf dem Buckel der Natur, des Landschaftschutzes und der Tierwelt in diese Projekte Geld fliesst. Aber es gibt sicher einen Grund, in die unübersichtliche Konsumenten-Rechnung, natürlich nur für die normalen Zwangsbezüger, den Posten Abschreibung für diese Windräder einzubauen. So wie die Netze auch immer wieder aufgewertet werden, eventuell bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Die Geräusche der Rotor-blätter sind zwischen 40 und 7O Dezibel laut , dies entspricht offenbar dem Gesetz. Aber das Monotone Drehen der Blätter wird als pulsierendes Geräusch empfunden, extrem störend für die Anwohner, da die Anlagen in der Schweiz zu nahe an der Bevölkerung gebaut werden. Dass die Leute krank werden, ist das Resultat vom Nichtbeachten der Natur und Landschaft. Eine der grösseren Sünden ist die Anlage auf dem geschichtsträchtigen Gotthardpass. Diese Personen, welche diese Anlage bewilligt haben, sollten mindestens zwei Jahre nahe an diesen Rotorblättern wohnen müssen, bis sie von den Geräuschen und der Verschandelung genug haben. Die Anlage auf dem Gotthard ist ein Beispiel , wie die Lobbyisten mit unseren angeblichen Volksvertretern umgehen. Das Rauschen der Rotorblätter setzt sich zusammen aus der Elektrizitätsleistung, der Windgeschwindigkeit, der Rotorgeschwindigkeit und dem Einstellungswinkel der Rotoren. Dazu kommt noch die Landschaftsverschandelung, Schattenwurf, Wurfgefahr ( Eis ). Wieso die WWZ dieser Windenergie zustimmt dies muss sie selbst verantworten. Es werden ja nur zirka 30 Vögel pro Windrad getötet, schämt euch.

Hans-Rudolf Iten-Hartmann, Unterägeri