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Kommentar

Eine verpasste Chance für die Gemeinde Cham

Das Chamer Stimmvolk hat sich gegen die geplante Kanti Ennetsee ausgesprochen. Das hat Auswirkungen auf die kantonale Mittelschulplanung. Ob Cham als Standort nocheinmal zum Zug kommt, ist fraglich.
Carmen Rogenmoser
Bild: stk

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Nun ist es Tatsache: Die Chamer haben sich gegen eine neue Kantonsschule im Gebiet Allmend/Röhrliberg ausgesprochen. Das Resultat überrascht. Eine Kanti Ennetsee wurde von verschiedener Seite gefordert. Über zehn Jahre dauerte die bisherige Planung.

Das Thema war nicht neu, die Ausgangslage erfolgsversprechend: Die Regierung hatte sich weitsichtig mit der kantonalen Mittelschulplanung beschäftigt. Am Standort Allmend/Röhrliberg hätte das Projekt auf bracher Wiese aufgebaut werden können. Die Gemeinde Cham schien der ideale Partner: innovativ und dem Wachstum nicht abgeneigt.

Das Nein-Komitee hatte aber offenbar einen grossen Einfluss auf die Stimmung. Dass es schmerzt, eine der letzten Grünflächen hinzugeben, ist verständlich. Kompromisse und Zugeständnisse sind aber notwendig, denn Handlungsbedarf ist zweifellos gegeben. Die Schülerzahl wächst, besonders im Ennetsee. Profitiert hätte von der Kanti Ennetsee vor allem die Qualität der Bildung.

Die kantonale Schulraumplanung gerät mit dem doppelten Nein nun unter Druck. Cham wird bei einem neuen Projekt wohl nicht mehr zum Zug kommen. Für die sonst so zukunftsorientierte Gemeinde ist das eine verpasste Chance.

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