Leserbrief
Einem Parkplatz im Weg?

Zu gefällten Bäumen in Unterägeri

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Regierungsrat Andreas Hostettler untersuchen Sie umgehend diese Angelegenheiten! Sie als Regierungsrat, zuständig für die Direktion des Innern des Kantons Zug, also auch für das Amt für Wald und Wild, fordere ich auf, die Vorkommnisse im Birmi, an der Heimelistrasse und im Gebiet Rossalmig/Sod in Unterägeri umgehend zu untersuchen. Mit dem Segen des Amts für Wald und Wild wurden im Gebiet Birmi und an der Heimelistrasse etliche Bäume entfernt. Nach einer Aussage vom Amt, seien diese krank gewesen. Dies ist nicht zu kontrollieren, da die Baumstrunke umgehend wegplaniert worden sind.

Wie ist dies im Amt protokolliert worden, wurden Proben genommen und diese archiviert? An der Heimelistrasse wurde nach dem Entfernen der Bäume, eine riesige Parkanlage erstellt. Waren eventuell die Bäume wegen der Parkanlage im Weg? Nachträglich wurde eine Baubewilligung eingereicht, diese ist noch in Behandlung.

Zudem wurde das Versprechen des Amts für Wald und Wild, mit mir zusammen, eine Begehung an der Heimelistrasse zu unternehmen, nicht eingehalten. Das Wort halten muss beim Amt für Wald und Wild ein Fremdwort sein. Auf der Luftaufnahme im Jahr 2016 ist ersichtlich, wie viele Bäume seit damals entfernt worden sind. An der Heimelistrasse sollte nach der Aussage des Amts für Wald und Wild aufgeforstet werden – wer kontrolliert dies schon. Und der neu erstellte Wanderweg im Gebiet Rossalmig/Sod, ist ja bei Feuchtigkeit und Nässe und wegen der Steilheit nicht begehbar, das geht unter die Kategorie «Verhältnisblödsinn» und verschleudern von Steuergeldern. Wir brauchen keinen Staat im Staat, sondern ein Amt für Wald und Wild, das nicht über den Wolken steht, sondern für die Allgemeinheit da ist.

Herr Regierungsrat Andreas Hostettler, walten sie ihres Amtes, kontrollieren Sie diese Angelegenheit, schliesslich sind Sie für dies gewählt worden.

Hans-Rudolf Iten-Hartmann, Unterägeri