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Leserbrief

Einer hat schon vor neun Jahren gehandelt

Über die Rolle des SVP-Ständeratskandidaten in der Klimadebatte.
Philip C. Brunner, SVP-Kantonsrat und Mitglied GGR, Zug

Die kürzlichen Wahlresultate zeigen deutlich, dass sich unsere urbane Bevölkerung um die Umwelt Sorgen macht. Die Lösung dieser Herausforderung besteht aber nicht in höheren Abgaben, sondern in praxisnahen Lösungen zur Verbesserung des Klimas. Diese werden zum Beispiel von Hauseigentümern zu ihrem eigenen wirtschaftlichen Vorteil angepackt und umgesetzt. Minergie Schweiz hat taugliche Lösungen zum Wohle der Umwelt und unserer Bausubstanz entwickelt.

Der frühere Zuger Baudirektor war von 2010 bis 2018 Präsident von Minergie Schweiz. Er hat während acht Jahren den Verein Minergie (www.minergie.ch ) präsidiert. In dieser Zeit wurden in der ganzen Schweiz über 30000 Gebäude so gebaut, dass sie hoch effizient sind und kaum CO2 ausstossen. Dieser Erfolg war nur möglich, weil Minergie-Bauten gleichzeitig einen hohen Komfort bieten und ihren Wert erhalten. Während der acht Jahre, in denen der SVP-Ständeratskandidat Minergie Schweiz vorstand, konnten insgesamt 5,6 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Zum Vergleich: Innerhalb der Schweiz werden jährlich rund 47,2 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre ausgestossen. 5,6 Millionen Tonnen ist also ein hoher Wert, das ist ganz konkreter Klimaschutz.

Kommt dazu, dass dank der Minergie-Erfolgsgeschichte inzwischen schweizweit Energiegesetze in realistischer Weise sinnvoll angepasst werden konnten: Der langfristige Effekt von Minergie ist also noch weit grösser. And last but not least: 91 Prozent der befragten Bauherren würden erneut nach einem Minergiestandard bauen (Quelle: Erfolgskontrolle Gebäudeenergiestandards Bundesamt für Energie BFE).

Ohne den-SVP Ständeratskandidaten gäbe es vermutlich gar keine Minergiezertifikate, gäbe es Minergie Schweiz nicht mehr, aber das ist wieder eine andere Erfolgsgeschichte, welche den Rahmen dieses Leserbriefes sprengen würde.

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