Einhaltung der Schutzkonzepte in Zuger Coiffeursalons: Ein Fünftel der Betriebe weist Mängel auf

In der Stadt Zug wurden vergangene Woche rund 35 Coiffeur-Betriebe auf das Einhalten der Schutzmassnahmen geprüft. In einem Fünftel der Salons wurden diese nur ungenügend eingehalten.

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(lil) Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug meldete am Freitag, dass im Kanton bisher 463 Betriebe auf die Einhaltung der Corona-Schutzkonzepte kontrolliert wurden. Das Fazit fiel gemäss Mitteilung gut aus – die meisten Betriebe halten sich an die Vorgaben.

In gewissen Betrieben sei es aber zu Nachlässigkeiten gekommen, schrieb die Direktion weiter. Darunter sind wohl einige Coiffeursalons, wie eine Meldung von «PilatusToday» vom Montag nahelegt. In der Stadt Zug seien 35 Salons untersucht worden. Die Hälfte davon habe kein schriftliches Schutzkonzept vorweisen können, wie der Zuger Stadtrat Urs Raschle gegenüber «PilatusToday» sagt. Bei einem Fünftel haperte es gemäss Raschle auch in der Praxis – es gab Salons, in denen entweder die Kundschaft oder die Mitarbeitenden oder beide keine Schutzmaske trugen.

In einem Fall habe jedes Anzeichen von Schutzkonzept gefehlt, berichtet Raschle weiter. Niemand habe eine Maske getragen und es seien zu viele Personen im Salon gewesen. Bei einer nachfolgenden Polizeikontrolle habe der Betrieb die Anforderungen aber erfüllt.