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Unihockey: Wieder Schlappe für Zug United

Zug United verliert zum dritten Mal in Folge gegen ein Spitzenteam der NLA mit einem Tor Differenz – 4:5 bei Schweizer Meister Köniz. Die angestrebte Revanche im Cup misslingt später gründlich.
Peter Rohner
Trotz eines verwandelten Penaltys von Calle Kostov-Bredberg unterliegen die Zuger den Könizern im Cup deutlich. (Bild: Christian H. Hildebrand (Oberägeri, 28. Oktober 2018))

Trotz eines verwandelten Penaltys von Calle Kostov-Bredberg unterliegen die Zuger den Könizern im Cup deutlich. (Bild: Christian H. Hildebrand (Oberägeri, 28. Oktober 2018))

Es war eine turbulente Schlussphase in Bern. Erst rettete für Zug die Latte, dann Daniel Mück einen Schuss irgendwie auf der Linie und im Gegenzug traf Billy Nilsson nur den Pfosten. Eine Strafe gegen Manuel Staub bremste die Zug-Aufholjagd. Der torgefährliche Verteidiger wurde anderthalb Minuten vor Schluss wegen eines Stockschlags auf die Strafbank geschickt. In dieser Konstellation brachte Köniz den knappen Vorsprung von 5:4 über die Distanz und etablierte sich in der Spitzengruppe der NLA. Derweil rutschten die Zuger nach der dritten Niederlage de suite mit einem Tor Unterschied unter den Playoff-Strich.

Nach dem ersten Drittel mit 2:1 in Führung, brachen die Zuger im Mitteldrittel ein und kassierten vier Gegentreffer. Nach 40 Minuten hiess es 5:3 für den Favoriten. Dank des ersten Tors im ersten NLA-Spiel von Severin Nigg (17) konnten sich die Zuger in der Schlussphase aber berechtigte Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn in der Könizer Heimarena machen. Der Treffer des Captains der Schweizer U19-Auswahl blieb jedoch das einzig Zählbare im Schlussabschnitt.

Bald kommen die direkten Konkurrenten

So blieb für Zug United die bittere Erkenntnis, dass man im Vergleich zur Vorsaison resultatmässig scheinbar näher an den Topteams ist, doch weil es dafür eben keine Punkte gibt, zogen die direkten Konkurrenten an Zug vorbei. Dem Team von Radim Cepek stehen vor der WM-Pause im Dezember nun kursweisende Spiele gegen eben diese Mannschaften bevor: Nacheinander spielen die Zuger gegen Thun, Winterthur und St. Gallen.

Hatten die Zuger im Meisterschaftsspiel in 60 Minuten fünf Tore kassiert, stand diese Zahl im Achtelfinalspiel des Schweizer Cups schon nach dem ersten Drittel bei den Könizern auf der Habenseite. Weil den Zugern nur zwei Treffer gelangen, war die Hypothek bereits beträchtlich – zumal der zweitbesten Offensive der NLA in diesem Spiel nur wenig gelang. Einmal im Vorsprung liessen die Berner überdies in der eigenen Zone nur sehr wenig zu. Und sie schirmten ihren Torhüter sehr gut ab. Wie wenig bei den Zugern an diesem Sonntagnachmittag vor knapp 200 Zuschauern in Oberägeri zusammenlief, verdeutlichte der Gegentreffer zum 3:8. Patrik Doza zauberte mit dem Stock, doch wäre sein Abschluss eigentlich weit am Tor vorbeigeflogen. In der Flugbahn stand indes der Zuger Verteidiger Yannick Schelbert, der nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte und den Ball unhaltbar ins Tor ablenkte. Am Ende mussten die Zentralschweizer gar das Stängeli hinnehmen, ohne selber offensive Akzente mehr setzen zu können – 3:10.

Köniz – Zug United 5:4 (1:2, 4:1, 0:1)

Sporthallen Weissenstein, Bern. – 484 Zuschauer. SR Hohler/Koch. – Tore: 8. Ledergerber (Bolliger) 1:0. 17. Nilsson (Kostov-Bredberg/Ausschluss Ruh) 1:1. 19. Kostov-Bredberg (Peter Flütsch) 1:2. 28. Ledergerber 2:2. 29. Ruh (Doza) 3:2. 34. Rokka (Peter Flütsch) 3:3. 35. Ruh (Doza) 4:3. 38. Alder (Doza) 5:3. 52. Nigg (Nilsson) 5:4. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Köniz; 2-mal 2 Minuten gegen Zug. – Köniz: Eder; Castrischer, Hutzli; Müller, Junkkarinen; Gurtner, Hirschi; Michel, Haldemann; Alder, Doza, Ruh; Saner, Ledergerber, Zaugg; Pillichody, Schmocker, Bolliger. – Zug: Mück; Menon, Kostov-Bredberg; Staub, Yannick Schelbert; Uhr, Furger; Abt, Mock, Nilsson; Peter Flütsch, Nigg, Rokka; Joshua Schelbert, Laely, Fiechter; Poletti, Grüter. – Bemerkungen: Köniz ohne Herzog, Genhart (beide verletzt), Zug ohne Dahlqvist (verletzt). 58. Time-out Zug, anschliessend zeitweise ohne Torhüter.

Zug United – Köniz 3:10 (2:5, 1:2, 0:3)

Sporthalle Hofmatt, Oberägeri. – 196 Zuschauer. – SR Britschgi/Gasser. – Tore: 4. Ruh (Castrischer) 0:1. 5. Bolliger (Hirschi) 0:2. 6. Nilsson (Menon) 1:2. 8. Zaugg (Müller) 1:3. 13. Doza (Eder) 1:4. 15. Bolliger (Alder) 1:5. 18. Kostov-Bredberg 2:5 (Penalty). 23. Iiskola (Doza/Ausschluss Yannick Schelbert) 2:6. 37. Michel (Ledergerber/Ausschluss Joshua Schelbert) 2:7. 39. Rokka (Nilsson) 3:7. 47. Yannick Schelbert 3:8 (Eigentor). 56. Pillichody (Bolliger) 3:9. 58. Müller (Zaugg) 3:10. – Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Zug; 1-mal 2 Minuten gegen Köniz. – Zug: Mück; Menon, Kostov-Bredberg; Staub, Yannick Schelbert; Uhr, Furger; Tobias Flütsch; Nigg, Rokka, Nilsson; Peter Flütsch, Grüter, Mock; Joshua Schelbert, Laely, Fiechter; Poletti, Abt, D’Oto. – Köniz: Eder; Castrischer, Hutzli; Müller, Junkkarinen; Gurtner, Hirschi; Michel, Haldemann; Iiskola, Doza, Ruh; Saner, Ledergerber, Zaugg; Alder, Pillichody, Bolliger; Baumann. – Bemerkungen: Köniz ohne Herzog, Genhart (beide verletzt), Zug ohne Dahlqvist (verletzt).

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