Leserbrief

Einsprache bringe nichts

Zu einer Zusatzforderung der Zuger AHV

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Wucherzins von 5 Prozent für Unternehmer bei der Zuger AHV: Meine Steuererklärung für 2016 habe ich vorbildlich Anfang 2017 bei den Zuger Steuerbehörden eingereicht. Anfang 2020 wurde das Jahr schlussendlich veranlagt. Nun hatte auch die AHV die definitiven Zahlen und schickte mir eine Zusatzforderung, die berechtigt war. Was mir aber die Sprache verschlagen hatte: Ich bekam zusätzlich eine Rechnung für Verzugszins von 800 Tagen mit dem Zinssatz von 5 Prozent! Dies im Zeitalter von Negativzinsen. Von verschiedenen Seiten habe ich gehört, dass es nichts bringe, Einsprache zu erheben. Diese Kosten könne man sich sparen. Und es bringe auch nichts, diese Rechnung dem Steueramt zu senden. Als Unternehmer ist man tatsächlich ohnmächtig und eine Untersuchung dieser Zustände ist dringendst angesagt!

Marion Russek, Steinhausen