EINVERNEHMUNG: Diesmal gibt sich der Gewalttäter wortkarg

Der 28-jährige Gewalttäter S., welcher am 3. April nach einem Fluchtversuch nicht vernehmungsfähig war, wurde am Donnerstag von der Zuger Polizei verhört. Er verweigerte mehrheitlich die Aussage.

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3. April: Die Polizei auf der Suche nach dem flüchtigen Täter. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

3. April: Die Polizei auf der Suche nach dem flüchtigen Täter. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Am 3. April flüchtete der 28-jährige Student S. aus dem Strafvollzug, konnte jedoch am selben Tag von der Polizei gefasst werden. Der Student S. hatte sich am 3. April vor dem Strafgericht zu verantworten, weil er Staatsanwalt Roland Schwyter attackiert und einen Polizisten mit einer Pistole bedroht hatte. Das Urteil sollte am Nachmittag verkündet werden – der schriftliche Schuldspruch liegt noch nicht vor.Nur wenige Tage zuvor, am 24. März, stand er vor dem Obergericht.

Der Mann gilt als hochintelligent, aber auch gemeingefährlich. Nach der Festnahme am Abend des Fluchttages war er nicht vernehmungsfähig. Am Donnerstag wurde er jetzt in Zug von der Polizei einvernommen, wie Marcel Schlatter, Kommunikationsbeauftragter der Zuger Strafverfolgungs­behörden, auf Anfrage sagt. «Er gab sich dabei sehr wortkarg und verweigerte mehrheitlich die Aussage», erklärt Schlatter. Gegen die beiden Polizisten, denen er entkam, läuft eine interne Untersuchung.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zuger Ausgabe der «Zentralschweiz am Sonntag».