EINWEIHUNG: Zuger Kantonsspital: Operation ist gelungen

Die einzigen Wermutstropfen kamen vom Himmel. Sonst freuten sich am Freitag alle an allem – vor allem auch an der Kostenunterschreitung.

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Symbolischer Akt: Heinz Tännler, Robert Bisig. Kurt Rudolf,  Joachim Eder und Felix Hegetscheiler (von links) bei der Einweihung. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Symbolischer Akt: Heinz Tännler, Robert Bisig. Kurt Rudolf, Joachim Eder und Felix Hegetscheiler (von links) bei der Einweihung. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Gut, es hatte mal einen Nachtragskredit für den Neubau des Kantonsspitals in Baar gegeben. Aber mit den bewilligten Bau- und Einrichtungskosten von 172,5 Millionen Franken liege der Kanton als Bauherr «im grünen, ja tiefgrünen Bereich», freute sich am Freitag Baudirektor Heinz Tännler. Und mit ihm alle Verantwortlichen des Baus, vom Totalunternehmer bis zu den Architekten, sowie die Politiker. An der Einweihung des Spitals nahmen rund 500 Personen teil. «Wir haben weder bewusst zu optimistisch kalkuliert noch Geld zu Lasten des Spitals gespart», so der Baudirektor. Und Kantonsbaumeister Herbert Staub doppelte gegenüber der Neuen ZZ nach: «Wir können Geld zurückgeben.»

«Sogar ein ?Meilenfelsen?»
Landammann und Gesundheitsdirektor Joachim Eder steigerte den Begriff vom «Meilenstein» zu einem «Meilenfelsen», so stolz war er auf das vollendete Werk. Die gute Kostenlage begeisterte auch ihn: «Sogar eine einzige Jahrestranche in den NFA-Topf von 180 Millionen Franken kostet uns mehr als Grundstück und Bau zusammen.»

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.