EISSPORTANLAGE HERTI: Das neue Eisstadion wird zum Öko-Vorbild

Minergiestandard und Solarzellen - der Neubau soll aufgerüstet werden. Gratis gibt es dies aber nicht.

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Das neue Eisstadion wird jetzt im Minergie-Standard gebaut. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Das neue Eisstadion wird jetzt im Minergie-Standard gebaut. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Erst bei der Ausführungsplanung des neuen Herti-Stadions hat man festgestellt: Aus dem 61 Millionen Franken teuren Bau lässt sich mehr machen als geplant: Die Stadt plant den Bau einer 3000 bis 3500 Quadratmeter grossen Fotovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Eisstadions.

Die Fotovoltaikanlage soll die grösste im Kanton Zug werden und jährlich Strom für rund 40 Haushaltungen ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Da die Tragkraft des geplanten Daches für die 60 Tonnen schwere Anlage aber zu gering ist, muss es verstärkt werden. Es soll ein Metalldach erstellt werden – und dieses kostet rund 400'000 Franken mehr. Insgesamt geht der Stadtrat von 465'000 Franken Mehrkosten aus.

Neben der Fotovoltaikanlage erhält das neue Stadion eine weitere Aufbesserung: Den Minergiestandard. Für die baulichen Anpassungen ersucht der Stadtrat den GGR um Bewilligung eines weiteren Zusatzkredites in der Höhe von 250'000 Franken.

Andreas Oppliger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.