EISSTADION: Bossard-Arena: Es gibt Plexiglas

Nach der Randale und zerborstenen Scheiben sucht man in Zug nach sicheren Alternativen. Vorerst soll mehr Muskelkraft für Ruhe in der Bosshard-Arena sorgen.

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Zerbrochene Glasscheibe nach dem Spiel. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Zerbrochene Glasscheibe nach dem Spiel. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Ab heute steht der Kolin-Cup im neuen Eishockeystadion auf dem Programm. Wie wird nun das Problem mit der Gefahr berstender Glasscheiben rund um den Gästefanblock gelöst – nachdem es bereits beim Freundschaftsspiel zwischen Davos und Zug geklirrt hat? Andreas Brunnschweiler, Projektleiter für die neue Bossard-Arena im Auftrag der Stadt, kennt die Details. «Beim Kolin-Cup soll erstmal der Sicherheitsdienst des EVZ verstärkt um den Stehplatzfanblock aufgeboten werden.»

«Erst beim Spiel gegen Bern zum Saisonauftakt wird der Fanblock sicherheitstechnisch umgerüstet sein», so der Architekt. Will heissen: Die Glasscheiben sollen an den seitlichen Kanten bis oben hin durch Metallschienen stabilisiert werden. Das Gleiche gilt für die Oberkanten.

«Zurzeit wird diskutiert, ob wir das Glas mit Folie bekleben, damit es nicht mehr splittern kann», so der Projektleiter. «Wahrscheinlicher ist es, die Glasscheiben durch Plexiglas zu ersetzen.»

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.