EISSTADION-PROJEKT: Aus der Herti weht ein eisiger Wind

Die Führungsriege des Quartiervereins Zugwest spricht sich gegen das neue Eisstadion aus. Die Basis wurde allerdings dazu nicht befragt. Mit Grund.

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So könnte das Eisstadion Herti einmal aussehen ? falls es zustande kommt. (Bild pd)

So könnte das Eisstadion Herti einmal aussehen ? falls es zustande kommt. (Bild pd)

Der Abstimmungskampf um das neue Eisstadion Herti tritt in die entscheidende Phase. Dem komplexen 61-Millionen-Bauprojekt im Zuger Westen weht dabei gegenwärtig eine steife Bise entgegen. Nach den Alternativen der Stadt Zug macht sich auch der Vorstand des Quartiervereins Zugwest für ein Nein stark.

Quartierverein ist keine Partei
Allerdings bringt das Führungsgremium einen Vorbehalt gleich selber an: «Einem Vorstand von nur fünf Personen, die nur minimal unterstützt werden, ist es nicht möglich, den Ansichten aller rund 7700 Quartierbewohner gerecht zu werden», schreibt Ursula Strub, die Co-Präsidentin des Vereins, in einer Mitteilung. Eine Parolenfassung gebe es auch nicht, da sich der Quartierverein nicht als politische Partei verstehe. Zurzeit umfasst die Mitgliederkartei von Zugwest 500 Namen.

Klar ist: «Die Opposition gegen das Projekt ist massiv gewachsen», sagt Annick Lalive d?Epinay, die beim Quartierverein Zugwest für Siedlung und Verkehr zuständig ist. Beim Projektierungskredit, der im November 2005 bei der Volksabstimmung im Verhältnis 2 zu 1 angenommen worden war, habe es noch kaum Widerstand gegeben, erinnert sich Annick Lalive d?Epinay.

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.