Ende Luxus? Zug auf Sparkurs

Ob Hallen, Schulen oder Promenaden: Im Kanton Zug lässt man sich die Dinge etwas kosten. Protz oder Privileg? Die Politiker sind sich uneinig.

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«Hätte man sicher auch billiger machen können»: Stadtpräsident Dolfi Müller über die Bossard-Arena. (Bild: Archiv Neue ZZ)

«Hätte man sicher auch billiger machen können»: Stadtpräsident Dolfi Müller über die Bossard-Arena. (Bild: Archiv Neue ZZ)

Im Kanton Zug darf es immer etwas mehr sein – so scheint es zumindest, wenn man die jüngsten Bauprojekte in den Gemeinden betrachtet. Muss es denn im Kanton Zug immer die Luxusvariante sein? «Aus meiner Sicht nicht», sagt CVP-Kantonsrätin Karin Andenmatten. «Gerade angesichts der Finanzlage in der Welt und in der Schweiz glaube ich, ist es auch in Zug an der Zeit, ein bisschen zu sparen.»

Luxus sei aber auch Definitionssache, sagt beispielsweise der Chamer Gemeindepräsident Bruno Werder. Gerade die Gestaltung des Lorzenwegs werde hin und wieder als Luxus bezeichnet.

Aber: «Ein solches Projekt steigert eben auch die Attraktivität der Gemeinde.» Und der Zuger Stadtpräsident Dolfi Müller sagt. «Man darf sich ja auch mal etwas gönnen.»

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.