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Endspurt beim Tunnelbau in der Stadt Zug

Das Grossprojekt «Vorflutleitung Zugersee» steht vor der Vollendung. Als letzter Schritt erfolgt der Anschluss der Kanalisation des unverschmutzten Abwassers aus der Metallstrasse.
Die sogenannte Vorflutleitung Zugersee, die nun gebaut wird, hat die Funktion einer Aorta für die Stadtentwässerung. Sie leitet das unverschmutzte Regenwasser aus dem dichtbebauten Gebiet Zug Nord in den Zugersee. (Bild: pd)

Die sogenannte Vorflutleitung Zugersee, die nun gebaut wird, hat die Funktion einer Aorta für die Stadtentwässerung. Sie leitet das unverschmutzte Regenwasser aus dem dichtbebauten Gebiet Zug Nord in den Zugersee. (Bild: pd)

(pd/zg) Das Projekt «Entwässerung Zug Nord» geht in die Schlussphase. Die Entwässerungen im nördlichen Teil von Zug ist in den vergangenen Jahren im Trennsystem aufgebaut worden. Seit Mitte letzten Jahres werden die Entwässerungen für das unverschmutzte Abwasser, dies ist normalerweise Regenwasser, aus den Quartieren im Bereich der Industriestrasse an die tieferliegende Hauptleitung angeschlossen, wie die Stadt Zug mitteilt. Nun gelte es, den Anschluss des unverschmutzten Abwassers aus der Metallstrasse herzustellen. Dafür seien ein Anschlussbauwerk im Bereich Industriestrasse 18 und ein Graben aus der Metallstrasse quer über die Industriestrasse nötig. Gemäss der Stadt starten am 1. April 2019 die Bauarbeiten und dauern rund zehn Wochen bis im Juni 2019. Gemäss der Stadt müssen diese Arbeiten zeitlich gestaffelt erfolgen, damit der Verkehr auf der Industriestrasse aufrechterhalten werden kann. Der Verkehr wird mittels angepasster Lichtsignalanlage und Verkehrsdienst an der Baustelle vorbeigeführt. Parallel dazu laufen die Bauarbeiten auf der Kreuzung Göbli-/Industriestrasse weiter und nach Abschluss der Bauarbeiten Metallstrasse erfolgt in der ersten Junihälfte der Quartieranschluss aus der Bleichistrasse. Im Laufe des Monats Juni 2019 werden die Bauarbeiten zur Ableitung des unverschmutzten Abwassers aus dem Gebiet Zug Nord abgeschlossen sein, wie es in der Mitteilung heisst.

Bereits im Jahr 1995 hatte sich der Stadtrat mit dem Generellen Entwässerungsplan (GEP) zur Umstellung vom sogenannten Mischsystem zum Trennsystem entschieden. Seither hat die Stadt Zug den GEP konsequent umgesetzt, um Schmutz- und Regenwasser voneinander zu trennen und mit der Einleitung des unverschmutzten Wassers in den Zugersee die Kanalisation wesentlich zu entlasten, wie die Stadt mitteilt. Das häusliche Abwasser gelangt nach wie vor zur Kläranlage, aber ohne mit sauberem Abwasser vermischt zu werden. Gemäss der Stadt können so Überschwemmungen aufgrund einer Überlastung der Kanalisation weitgehend ausgeschlossen werden.

Die neue Hauptleitung für das unverschmutzte Wasser aus dem dicht bebauten Gebiet Zug Nord wurde 2017 bis 2018 im unterirdischen Microtunnelingverfahren erstellt. Diese Leitung verläuft in einer Tiefe von fünf bis zwölf Metern unter der Industriestrasse, von der Göblistrasse bis zur Einmündung der Gubelstrasse sowie vom südlichen Ende an der Gotthardstrasse ebenfalls zur Einmündung Gubelstrasse. Von dort geht es unter dem Gubelloch hindurch weiter bis zum Verkehrskreisel an der Aabachstrasse, wo die Leitung Richtung Schützenmatt abbiegt und bis in den Zugersee verläuft. Damit kann das Regenwasser künftig getrennt vom verschmutzten Abwasser in den Zugersee abfliessen.

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